Kortheuers Pläne sind drin

Haldern..  65 Privatleute haben im Juni 2014 ihre Einwendungen beim Erörterungstermin der Betuwe, Planabschnitt 3.1. Haldern, mündlich konkretisiert – darunter auch Ewald Kortheuer aus der Wittenhorst. Er hat damals die Zusage vom Versammlungsleiter und Vertreter der Düsseldorfer Bezirksregierung, Thomas Busch, erhalten, dass seine Behörde Kortheuers Einwendungen berücksichtigen wird. Was ist daraus geworden?

Die NRZ hat nachgefragt. „Die Einwendungen von Herrn Kortheuer sind mit in die Synopse geflossen, die wir in geraumer Zeit dem Eisenbahnbundesamt (EBA) zur Entscheidung vorlegen werden“, teilte Stefanie Klockhaus, Sprecherin der Bezirksregierung, mit. In einer solchen Synopse stehen – nach Unterabschnitten aufgelistet – die Vorstellungen der verschiedenen Einwender neben denen der Bahn AG. So will man dem EBA einen guten Überblick und somit eine optimale Grundlage für die Entscheidung geben.

Wie bekannt, mochte Kortheuer die große Unterführung, die die Bahn in Haldern plant, um 200 Meter in Richtung Empel verlegen. Die Zufahrt auf die Westgrenze des Industriegebietes läge dann auf der B-8-Seite. Daraus ergibt sich laut Kortheuer der Vorteil, dass das dortige Industriegebiet nicht zerschnitten würde. Somit bliebe die Fläche als Industriefläche bestehen. „Gut für die Plastik Team GmbH, die ohnehin erweitern will“, so Kortheuer.