Konzept für das Löwentor

Emmerich..  Wie soll und wird das Löwentor künftig ohne den bisherigen beschrankten Bahnübergang aussehen? Alle Interessierten sollten sich zu dieser Fragestellung den kommenden Donnerstag, 11. Juni, vormerken. Das Umbaukonzept wird dann im Ratssaal (Zimmer 102, 1. Obergeschoss) des Rathauses im Rahmen einer Bürgerversammlung vorgestellt.

Der bisherige Bahnübergang mit Autoschranken wird im Rahmen des Betuwe-Ausbaus der Schienenstrecke zwischen Oberhausen und dem Grenzübergang zu den Niederlanden von zwei auf drei Gleise eliminiert. Und durch eine Unterführung für Fußgänger und Radfahrer sowie für den motorisierten Verkehr ersetzt. Dazu soll ein fünfarmiger Kreisverkehr an der Bahnhofstraße die Verkehrsströme neu ordnen und natürlich auch besser fließen lassen, weil Wartezeiten an der Schranke dann wegfallen.

Für diese beiden Vorhaben haben die Deutsche Bahn AG und die Kottowski Ingenieurgesellschaft aus Kalkar eine Gesamtplanung für Verkehrsanlagen ausgearbeitet. Das Konzept sieht vor, die innenstadtnahe Lage des Bahnübergangs auch gestalterisch zu berücksichtigen.

Betrachtet werden die Bereiche Gisbert-Lensing-Park, Mennonitenstraße und das Bahnhofsumfeld, dazu die Neuordnung der Verkehrsströme rund um Bahnhofstraße, Ostwall, Hafenstraße, Mennonitenstraße und Wassenbergstraße.