Kinder suchten Eier am Eltenberg

wischenstopp: Kami (von links) präsentiert mit Patricia und Lina die gefundenen Leckereien. Doch da ist noch lange nicht Schluss.
wischenstopp: Kami (von links) präsentiert mit Patricia und Lina die gefundenen Leckereien. Doch da ist noch lange nicht Schluss.
Foto: FUNKE Foto Services
AWo lud zum traditionellen Suchen der Leckereien nach Elten ein. Viele Kinder waren am Start und konnten sich über die ein oder andere Überraschung freuen .

Elten..  Lenny geht zielstrebig mit Eltern und Bruder zum Grillplatz am Eltenberg. Der kleine Mann kann es kaum abwarten, dass es endlich losgeht. Sein kleiner Bruder Mats schaut gestern Morgen noch ein bisschen verträumt in der Gegend umher. Doch schon bald geht es los. Und dann ist keine Zeit mehr zum Träumen. Ein wachsames Auge ist dann gefragt.

Während nach und nach die 80 Besucher des traditionellen Eiersuchens der AWo Elten am Zeltplatz eintreffen, macht sich doch glatt ein kleiner Herr in einem unbeobachteten Moment schon vor dem offiziellen Startschuss auf Eiersuche. Ertappt! „Ne, ne, nicht vorab luren“, heißt es mit einem Schmunzeln im Gesicht vom AWo-Vorsitzenden Michael Eis. Seit 10 Uhr hatte das Osterhasen-Team die Eier im Wald versteckt. Alles routinierte Höppel-Experten, die das schon seit Jahren machen. Es ist zwei Minuten vor 11 als es den ein oder anderen wichtigen Such-Tipp der Eltern gibt. Die Mädels und Jungs auf der Ostereier-Pirsch entwickeln schnell ihre eigene Taktik. Lina und Lea schauen zunächst an den Bäumen mitten auf dem Gelände: „Hier sind zwei“, freut sich Lina und gibt Lea selbstverständlich eines der beiden Hartgekochten. Innerhalb kürzester Zeit hatten die beiden jeweils zehn Eier gesammelt. Doch Lina beschäftigt beim Gang in Richtung Birkenallee vielmehr: „Wie ist der Osterhase denn nur durch diese Dornenhecken gekommen?“ Im Dickicht treffen sie Patricia. Die Neunjährige berichtet voller Stolz, dass sie just ein Ei auf einem ihrer Schuhe fand. Pickepackevoll ist die Tasche von der kleinen Dame. „Ich war schon bei Mama und habe die erste entleert“, berichtet sie voller stolz. Während die größeren „Eiersucher’“ lieber alleine auf die Jagd gehen und Mama und Papa genüsslich ein Tässchen Kaffee am Grill trinken, so gehen die Kleinen lieber Hand in Hand mit den Eltern durchs Gelände. Aber so schnell kamen die Großen dann doch nicht nach. Dem Nachwuchs ging’s nicht schnell genug. „Mama, komm jetzt endlich“, ruft Ben seiner Mutter zu. Die muss sich erst einmal durchs Gestrüpp zum Filius machen. Aus der anderen Ecke des Waldes hört man ein energisches „Papa, ich brauche unbedingt deine Hilfe.“ Nach und nach kehren die eifrigen Sucher wieder zurück zum Grillstand. Und der ein oder andere hat auch eines der zehn Preiseier mit im Gepäck. Die Freude ist groß - Luftsprünge sind keine Seltenheit!

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