Ken Follett schließt seine Trilogie ab

Mit „Kinder der Freiheit“ hat Ken Follett seine Jahrhundert-Trilogie abgeschlossen. Der dritte Band gefällt besser als sein Vorgänger „Winter der Welt“, kommt jedoch nicht an „Sturz der Titanen“ heran. Follett begleitet die Familien, die er in den ersten beiden Bänden geschaffen hat, durch die 60er bis 80er Jahre. In der Sowjetunion, den USA, Großbritannien und Deutschland (auf beiden Seiten) erleben sie die Oktoberrevolution, den Mauerfall und den ersten farbigen US-Präsidenten. Erzählerisches Highlight ist die Darstellung der Ermordung Kennedys 1963 in Dallas, die aus der Sicht nahezu aller Hauptprotagonisten geschildert wird – egal, an welchem Ort der Welt sie sich gerade aufhielten. Lesern, die Geschichte gern kurzweilig präsentiert haben möchten, ist dieses Buch zu empfehlen. 1216 Seiten, Bastei Lübbe, 29,99 Euro, e-book 22,99 Euro.