Kämmerer Mai: „Kleine Lösung ist zu schultern“

Rees..  Die „kleine Lösung“ am Reeser Meer ist durchaus realisierbar. Trotz der rund 3,4 Mio. Euro, die dafür aufzuwenden sind. „Das wird sicher nicht einfach, aber wir können das schultern“, machte Kämmerer Andreas Mai den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses Mut. Die CDU-Fraktion hatte Mitte Mai den Antrag an die Verwaltung gestellt, einen Sachstand zur Entwicklung Reeser Meer zu geben. „Eine Anfrage, über die ich sehr froh bin“, so Andreas Mai. Weil so das Thema wieder in die Diskussion komme.

Zuvor hatte Helmut Wesser, Fraktionschef der Grünen, Bedenken geäußert, ob tatsächlich eine derart hohe Summe für die „kleine Lösung“ aufgewendet werden müsse. Man komme um viele Dinge nicht herum, so Bürgermeister Gerwers. Die Erschließung bis zum Wahrsmannshof z.B. belaufe sich, egal ob man die „große Lösung“ Ferienpark oder eben doch nur die „kleine Lösung“ anstrebe, auf 1,5 Mio. Euro. Ungenutzt solle das Gelände auf keinen Fall bleiben, so SPD-Ratsherr Harry Schulz, zumal es großes Interesse an einer Nutzung des Geländes seitens der Bürger gebe. Dafür seien viele Genehmigungshürden zu nehmen, so Bauamtsleiterin Elke Strede. Zudem habe sich gezeigt, dass die Messlatte seitens der Behörden immer höher gelegt werde. „Wir müssen nur wissen, was wir wollen“, so Gerwers. „Und: Sollte sich der Rat zur ‘kleinen Lösung’ durchringen, wird sich ein Weg finden.“ „Ich hoffe, das ist nicht nur Geplänkel in Richtung Wahlen“, so FDP-Fraktionschef Heinz Schneider, der die Hoffnung aussprach, dass die neuerliche Diskussion vielleicht doch noch einen Investor auf den Plan rufe.