Jugendarbeit gestärkt

Isselburg..  Die Trox-Stiftung macht es möglich: Dank einer Förderung von 10 000 Euro für ein Projekt des Deutschen Roten Kreuzes kann eine halbe Stelle in der Jugendarbeit in Isselburg nun endlich finanziert werden (die NRZ berichtete). Die Stelle wird also in nächster Zeit besetzt. Dies wurde den Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Schule, Sport, Kultur und Soziales mitgeteilt.

Das Besonderes an der halben Arbeitsstelle ist, dass sie ein „aufsuchendes“ Tätigkeitsfeld beinhaltet. Heißt: Die Jugendarbeit des DRK wird mit Jugendlichen in deren Umfeld geleistet. Was in dieser Form ein Novum in der Stadt Isselburg ist.

Es werden gezielt Jugendgruppen aufgesucht, die sich nicht in den Jugendhäusern treffen. Vor allem Bürgermeister Rudi Geukes zeigte sich erfreut, „dass nun die Stelle finanziert und besetzt werden kann“. Denn die Stelle stehe in direkter Verbindung mit der Errichtung von Jugendtreffplätzen im Stadtgebiet. Also Orten, zum Beispiel mit Unterstellplätzen, an denen sich die Jugendlichen treffen können.

Wo das letztlich im Stadtgebiet sein könnte, können die Jugendlichen dann demnächst mit dem Mitarbeiter der aufsuchenden Jugendarbeit erörtern.

Ein wenig Kritik gab es seitens der Grünen am Verfahren der Auswahl der Träger für die aufsuchende Jugendarbeit. Generell, so klang durch, wird sich künftig die Politik auch noch einmal mit der möglichen Errichtung eines Jugendwerkes beschäftigen. Zudem wurde natürlich versprochen, dass sich der neue Mitarbeiter oder die neue Mitarbeiterin demnächst auch vorstellt.