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Frage der Woche

Ist das Betreuungsgeld der richtige Weg?

12.11.2012 | 06:00 Uhr
Ist das Betreuungsgeld der richtige Weg?
U3-Betreuung zuhause oder in der Kita? Was ist der richtige Weg?Foto: NITSCHE

Emmerich/Rees/Isselburg.   In Emmerich, Rees und Isselburg sind die Voraussetzungen zur U3-Betreuung ja nicht so schlecht, wie in manchen Ballungsgebieten.

Die Bundesregierung hat das Betreuungsgeld beschlossen. Es soll ab dem 1. August 2013 an Eltern gezahlt werden, die ihre ein- und zweijährigen Kinder zu Hause erziehen und somit nicht vom Kita-Ausbau profitieren. Im ersten Jahr beträgt die Leistung 100 Euro und von August 2014 an 150 Euro im Monat. Das Geld kann für Kinder beantragt werden, die nach dem 31. Juli diesen Jahres geboren wurden.

Im Gegensatz zu einigen Großstädten und Ballungsgebieten in NRW haben Emmerich, Rees und Isselburg gute Voraussetzungen geschaffen, um 2013 allen U3-Kindern auch einen Platz anbieten zu können (Grundlage ist ja die Einschätzung, dass etwa 35 Prozent aller Kinder tatsächlich kommen). Womöglich konterkariert das Extra-Geld diese Bemühungen und auch hier denken sich Eltern: „Nehm ich doch das Geld.“ Die Frage der Woche: Ist das Betreuungsgeld der richtige Weg? Stimmen Sie ab unter www.nrz.de/Emmerich.

Marco Virgillito



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Wie kann die Reeser  Innenstadt gestärkt werden? Viele kleine Lädchen oder große Lebensmittelmarkt?  
Die Reeser Innenstadt verändert sich. Metzger Hermann Voss gibt seinen Laden auf, spezialisiert sich auf Partyservice, Alexander Moden zieht zur Florastraße, die Galerie Eyting wird umgebaut, erhält ihren Eingang zur Kapitelstraße hin, Bäckerei Jansen wird die an ihren Betrieb angrenzende Ladenfläche anmieten und hier ein modernes Café eröffnen.

Deshalb lautet unsere Frage der Woche dieses Mal: Welche (weiteren) Impulse braucht Rees für seine Innenstadt, um diese zu stärken?

Rees braucht:

So haben unsere Leser abgestimmt

einen größeren Lebensmittelladen
4%
weitere Bekleidungsgeschäfte
26%
kleine Läden mit individuellem Angebot
41%
mehr Gastronomie
19%
längere Marktzeiten
6%
keine weiteren Veränderungen
4%
136 abgegebene Stimmen
 
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