Isselburger Schulleiterin geht in den Ruhestand

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Nach 42 Jahren im Lehrer-Dienst geht die Rektorin der Isselschule in Isselburg in den Ruhestand. Gestern wurde sie feierlich in der Aula verabschiedet.

Isselburg..  42 Dienstjahre lang hat sie bei Kindern die Flamme fürs Lernen entfacht. 30 Jahre davon sogar als Schulleiterin der Isselschule. Nun ist aber Schluss. Nachdem sie fast drei Generationen an Isselburgern durch die ersten Lern-Jahre gebracht hat, geht Monika Zilligen in den Ruhestand. Über ihr Arbeitsleben schrieben ihr die Kollegen, das Schulamt, die Stadt und auch die Eltern ein Zeugnis mit Bestnoten aus. Und verliehen der gebürtigen Rheinländerin am Ende eine besondere Urkunde. Maren Feldhaus als Vertreterin der Schulpflegschaft überreichte Zilligen die Ehrenschulleiter-Urkunde – unterschrieben von allerlei bunten Kindernamen. Mehr Lob geht eigentlich nicht.

„Die Schule ist ihr Leben. Und ihre Aufgabe hat sie mit viel Herzblut erfüllt“, richtete die neue Schulrätin des Kreises Borken, Irmgard Geukes, Worte des Dankes an die scheidende Rektorin. Das enorme Engagement Zilligens sei außergewöhnlich, befand Geukes, ehe sie ihr die offizielle Ruhestands-Urkunde überreichte. Natürlich ließen es sich auch die Kinder nicht nehmen, ihre Rektorin gebührend zu verabschieden. Eine kleine Gruppe sang ein munteres Lied in mehreren Sprachen. Ebenso wie das Kollegium. Auf der Melodie zu „An der Nordseeküste“ schmetterten die Pädagogen einen ganz eigenen Text. Dieser ließ erahnen, wie engagiert Zilligen als Schulleiterin war. Ob gesund oder krank, sie kam immer zur Schule. Selbst als auch mal die Heizung in ihrem Büro aussetzte. Bis in die Nacht kümmerte sich die Rektorin um das Wohlergehen aller, die mit der Schule im Kontakt waren. Eltern, Lehrer und Kinder gleichermaßen. Engagement, Arbeitsdisziplin, stets die Finanzen im Blick, hilfsbereit, wohlwollend und voller Humor waren nur einige Worte, die die Redner immer wieder auf der Abschiedsfeier fanden, um die baldige Neu-Ruheständlerin treffend zu beschreiben.

Und diese trat als letztes an das Rednerpult. Mit einem Lächeln im Gesicht verabschiedete sie sich, schweren Herzens. Freudig begrüßte Zilligen den einstigen Schulleiterin Fritz Köhn im Publikum. Und erinnerte aber auch noch einmal Bürgermeister Rudi Geukes daran, was die Politik schon alles für den Aus- und Umbau der Schule versprochen hatte. Zilligen hatte viele dankende Worte für alle parat, mit denen sie über die Jahre gearbeitet hatte. Und diese saßen auch zumeist im Publikum. Und Zilligen wäre nicht Zilligen, hätte sie nicht auch an die Kinder gedacht. Geschenke wollte sie nicht – nur Spenden zum Abschied für den Förderverein ihrer Schule.