Isselburger Rotkreuzler haben die Nase vorn

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Isselburg..  Die Rotkreuz-Gemeinschaft des Ortsvereins Isselburg hat den Kreiswettbewerb des Roten Kreuzes im Kreis Borken in Gescher gewonnen. Die Isselburger Gruppe war am Ende eines langen Aufgabentages die beste vor Stadtlohn und Ahaus 1. Vor zwei Jahren, als Isselburg an der Verbundschule Gastgeber war, hatte Raesfeld die Nase vorne. Das DRK Isselburg vertritt den Kreisverband auf Landesebene vom 28. bis 30. August in Bünde in Ostwestfalen, wenn etwa 800 Teilnehmer beim 63. Landeswettbewerb aus Westfalen-Lippe ihre Besten ermitteln.

Acht Wettkampfgruppen aus Ahaus (zwei Teams), Raesfeld, Legden, Stadtlohn (zwei Teams), Isselburg und vom Gastgeber Gescher um Mark Wierczeyko waren am Samstag in der Don-Bosco-Gemeinschaftsschule zusammengekommen, um sich den Herausforderungen der gestrengen Prüfer zu stellen: Erste-Hilfe-Aufgaben, Betreuungsdienst, Technik, Sicherheit und ein Wissensquiz waren die vorgegebenen Themenfelder. Die Rotkreuz-Gemeinschaft Gelsenkirchen nahm zudem außer Konkurrenz teil.

Zahlreiche Besucher aus Gescher verfolgten das Treiben der Rotkreuz-Helfer in und an der Don-Bosco-Schule an insgesamt fünf Stationen. Am auffälligsten war der Hubwagen der Freiwilligen Feuerwehr Gescher. Aus einer Höhe von 20 Metern mussten die Rotkreuzler einen mit Reis gefüllten Ball möglichst zielgenau in einen Kreis werfen: Wer die Mitte traf, erhielt zehn Punkte für die Teamwertung.

Ein Wissensquiz beinhaltete Fragen zum Beispiel aus der Blutspende: Wie viel Blut wird bei einer Spende entnommen (halber Liter) oder wie lang muss die Pause müssen zwischen zwei Blutspenden sein (in der Regel knapp zwei Monate)?

Zur Aufgabe „sanitätsdienstliche Versorgung“ gehörte der angenommene Fall, dass bei einem Volksfest oder einer Kirmes eine bewusstlose Person an einem Riesenrad angetroffen worden sei. Jetzt galt es, schnell die richtigen Maßnahmen zu treffen. Notarzt Karsten Walter, Facharzt für Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin, und Jürgen Rave, Leiter von Rettungsdienst und Rettungsdienstschule beim Roten Kreuz im Kreis Borken, bewerteten kritisch die Ergebnisse der Teams.

„Diesmal bestand der Schwerpunkt auf der Erfüllung vor allem technischer Aufgaben. Alle Teams haben dies mit Bravur erfüllt. Alle haben das Leistungsabzeichen erreicht. Und dies zeigt, dass die Ausbildung der Rot-Kreuz-Kräfte im Kreis Borken auf einem hohen Niveau liegt“, fasste die Kreisrotkreuzleitung mit Björn Theyssen, Marianne Wüpping sowie den Stellvertretern Christin Heidermann und Leonard Pliete nach der Siegerehrung am Abend in Gescher am Borkener Damm zusammen.