Isselburger Ponyhof bietet nun auch Hüpfvergnügen

Nicolas (v.l.), Aline und Jamie sind mit ihren Eltern zum Ponyreiten gekommen. Angeführt wird die Truppe von Annika Telaak (l).
Nicolas (v.l.), Aline und Jamie sind mit ihren Eltern zum Ponyreiten gekommen. Angeführt wird die Truppe von Annika Telaak (l).
Foto: Funke Foto Services
Familie Leiting bietet viel Freizeitvergnügen für Kinder in Isselburg. Kontinuierlich wurden neue Attraktionen geschaffen. Bald übernimmt die nächste Generation.

Isselburg..  Das fiktive Ortseingangsschild am Parkplatz zeigt eindeutig: Wer hier hält, aussteigt und das Gelände betritt, verlässt die reale Welt und erfährt, dass das Leben doch ein Ponyhof sein kann. Und wenn auch nur für ein paar Stunden. Möglich macht dies Familie Leiting. Seit fast vier Jahrzehnten sorgen Leitings auf ihrem Ponyhof für Freizeitspaß für die ganze Familie.

Autoanlage erweitert

Aus Vater Leitings kleinem Pony, das anfänglich für zehn Pfennig pro Ritt seine Runden drehte, ist mittlerweile ein kleines Pony-Imperium geworden. 30 trippeln mittlerweile tagtäglich über das Stoppelfeld. Doch fernab dieser Ursprungsattraktion hat der Familienbetrieb mittlerweile viel mehr zu bieten.

So etwa auch eine Trampolinanlage mit Riesen-Hüpfkissen. „Das war die Idee meines Sohnes“, erklärt Wilma Leiting, die seit 1977 an der Seite ihres Mannes, die Geschicke des Hofes leitet. Das Hüpfkissen wird bereits seit vergangenem Jahr rege genutzt, die Trampolinanlage seit diesem Sommer. Ebenfalls erweitert wurde für die Saison 2015 die Anlage für die kleinen fahrenden Autos. Sehr zur Freude der Kinder: Diese können nun länger um die Kurven sausen. Dieses muss ebenso bezahlt werden (ein Euro), wie das Ponyreiten (drei kleine Runden für zwei Euro) und eine Fahrt mit dem Western-Express (pro Fahrt zwei Euro). Ansonsten sind die Attraktionen für die Kinder frei. Gleiches gilt für den Eintritt. Und sicherlich auch ein Pluspunkt: Essen und Trinken dürfen mitgebracht werden.

Wer mag, kann aber auch etwas kaufen. Zum Beispiel am Imbisswagen oder im Kiosk. Vor allem der Kuchen sollte hier gekostet werden. Denn den backt Wilma Leiting täglich frisch. Und wenn Saison ist, sogar aus Äpfeln, die gleich auf der Wiese nebenan gereift sind.

Viele Ponyhof-Besucher kommen schon seit Generationen. „Das freut mich sehr“, so Leiting. „Unsere Besucher schenken uns das Kostbarste, was sie haben: ihre Freizeit. Für mich ist das ein großes Kompliment.“ Noch liegen die Geschicke des Hofes in ihren Händen und denen ihres Mannes Hansi. „Nächstes Jahr wird aber mein Sohn Thomas den Hof übernehmen.“ Dieser hat schon jetzt, neben der Idee mit der neuen Trampolin-Anlage, Spuren auf dem Areal hinterlassen. So hat er dafür gesorgt, dass eine alte Vespa, ein Traktor oder auch ein Motorboot zum Spielen einladen.

Neben den vielen Gelegenheiten zum Spielen, gibt es neben den Pony übrigens noch weitere: Auch Ziegen, Schafe und drei Esel gehören fest zum Ponyhof dazu.