Isselburger Pfarrzentrum eröffnet

Viel Spaß hatten die Gäste im neuen Pfarrzentrum bei der Einweihung,
Viel Spaß hatten die Gäste im neuen Pfarrzentrum bei der Einweihung,
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Pfarrei St. Franziskus hat das neue Pfarrzentrum in Isselburg offiziell eröffnet. Die Gemeinde ist begeistert. Viele Gruppen kommen hier nun unter.

Isselburg..  Noch vor drei Wochen schien fraglich, als ob es mit der Einweihungsfeier des neuen Pfarrzentrums an Fronleichnam klappen würde. Am neuen Bauwerk am Münsterdeich sah es überall noch aus wie auf einer Baustelle. Erde musste angeschüttet werden, es wurde gepflastert, gepflanzt, dazu wurden die Zäune gezogen. Täglich konnte man sehen, dass die fleißigen Arbeiter dem Ziel näher kamen. Und so wurde am Donnerstag gefeiert. Das neue Pfarrzentrum in Isselburg ist nun offiziell eröffnet und eingesegnet.

Bunte Ballons

Lediglich auf einer kleinen Fläche hinter dem neuen Pfarrzentrum muss noch etwas getan werden. Auch die Schäden am alten Stadtturm sind noch nicht behoben. Aber, und da war sich Bürgermeister Rudi Geukes bei seiner Einweihungsansprache sicher, „die noch sichtbaren Schäden am Wehrturm und die Gestaltung des verbliebenen Außengeländes wird noch zur Zufriedenheit aller gereget“.

Schön ist es geworden, das neue Pfarrzentrum. Hell sind die Räume. Und der Außenbereich mit einer kleinen Terrasse und einem kleinen Garten lädt die zukünftigen Nutzer zum Verweilen auf. Trotz anfänglicher Skepsis und Traurigkeit, da ja mit viel Arbeit vor Jahren das alte Gebäude von Gemeindemitgliedern renoviert und umgebaut worden war, gab auch Hermann Kamps bei der Einweihung zu: „Es ist schön geworden, das neue Haus.“

Ein Haus für Begegnungen und Gemeindeaktivitäten, in dem sich ab sofort wieder die Mitglieder der kfd, der Kolpingfamilie, der KAB, des Kreuzbundes und die Messdiener treffen können, Gemeindefrühstücke, kirchliche Basare, Früh- und Spätschichten abgehalten werden und auch für Beerdigungskaffees soll das Haus offen sein. Jedoch nicht mehr für private Feiern. „Wir wollen unsere Freude über das neue Haus mit aller Welt teilten“, hob Pastor Klaus Winkel hervor, „und das geben wir bekannt mit den vielen Luftballons, die von den Kinder des Kindergartens St. Bartholomäus in die Welt geschickt werden, so dass der Himmel sich öffne.“

Eine erste, gemeinsame Aktion

Dagmar Gothe vom Architekturbüro Fawick+Grote überreichte dem Hausherrn Pastor Winkel symbolisch einen Schlüssel und übergab das Gebäude der Gemeinde, damit dieses es mit Leben fülle. Und das Apfelbäumchen, welches Pastor Michael Binnenhey von der evangelischen Schwestergemeinde als Geschenk mitgebracht hatte, soll daran erinnern, dass es immer eine Hoffnung gäbe. Und zwar egal, wie aussichtslos die Lage sei.

Die erste gemeinsame Aktion aller Gäste war übrigens die Erstellung eines Franziskuskreuzes aus vielen kleinen Mosaiksteinchen als Zeichen dafür, dass das neue Pfarrzentrum offen ist für die ganze Gemeinde.