In der Schullandschaft ändert sich einiges

Emmerich..  Der Schulausschuss hat dem Rat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig empfohlen, die Trägerschaft für das Förderzentrum Grunewald dem Kreis Kleve zu übertragen. Wie berichtet, sollen kreisweit drei Förderzentren mit je einer Dependance gegründet werden. Kleve würde die Dependance zu Emmerich werden. Rüdiger Helmich (Vorsitzender Stadtsportbund) wollte wissen, ob der Wechsel der Trägerschaft die außerschulische Nutzung der Turnhalle am Förderzentrum Grunewald beeinflusst. Bürgermeister Johannes Diks beruhigte: „Der Kreis mietet das Gebäude von der Stadt. An der außerschulischen Nutzung ändert sich nichts. Es wird nur einen neuen Hausmeister geben.“

Die Schulplanungskommission hatte zuvor schon zugestimmt, nun hat auch der Schulausschuss dem Rat die Einführung des Ganztags am Gymnasium empfohlen. Außer dem Rat müssen noch Bezirksregierung und Schulkonferenz grünes Licht geben, was wahrscheinlich ist.

Schule + Verein – so soll das Nachfolgeprojekt für „Gesunde Kinder in gesunden Kommunen“ (gKgK) in Emmerich heißen. Der Schulausschuss empfahl dies dem Rat einstimmig. Die schulsportliche Förderung kostet 10 000 Euro im Jahr. Je ein Viertel sollen die Stadt, der Träger des offenen Ganztags sowie zwei Stiftungen tragen. Der Stadtsportbund, der bisher finanziell beteiligt ist (3300 Euro), wird entlastet.

Finanzielle Zugeständnisse für den Stadtsportbund (SSB) waren auch im Fokus beim Haushaltsansatz für den Bereich Schule und Sport. Der SSB hatte beantragt, die Förderung von 160 000 auf 180 000 Euro zu erhöhen. Im Haushalt sind zumindest einmal 10 000 Euro mehr vorgesehen. Plus die 3300 Euro, die man bei gKgK gezahlt hatte, und Änderungen bei den Pachten, käme der Stadtsportbund sogar über die geforderten 20 000 Euro, rechnete Bürgermeister Johannes Diks vor. Der Ausschuss stimmte zu.