Großes Interesse an Wohnungen am Rhein

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Rees..  Wer am Rhein bauen will, muss wegen Deichbauvorschriften mehr Geduld mitbringen als der Häuslebauer jenseits des Flussufers. So klappte es auch nicht, wie vorgesehen, dass zum Ende des vergangenen Jahres der Baubeginn des Restaurant- und Wohngebäudes neben dem Reeser Kanuclub an der Rheinpromenade starten konnte.

Architekt Ludger Pooth hat bereits den Bauantrag gestellt, der seit Dezember beim Kreis Kleve vorliegt. „Wir hoffen, im Februar Bescheid zu bekommen“, so der Emmericher Architekt, der vom niederländischen Investor Clemens Heijmerink mit der Planung beauftragt wurde.

Acht Wohnungen zwischen 74 und 131 Quadratmetern groß sind geplant, alle haben Logien mit Rheinblick. „Wenn die Hälfte der Wohnungen verkauft sind, dann beginnen wir mit dem Bau“, hieß es in der Vorstellung des Projektes im Mai vergangenen Jahres. „Bisher haben sich 15 Interessenten auf eine Liste setzen lassen“, resümiert Pooth, der mit der Nachfrage sehr zufrieden ist. „Es wird kein Problem sein, die Wohnungen zu vermarkten“, ist er sicher.

Ein konkreter Betreiber für die Gastronomie ist noch nicht gefunden. „Es gibt Gespräche mit einem italienischen Restaurantbetreiber, es wäre eine Neuansiedlung in Rees. Aber noch ist nichts konkret. Sicherlich führt auch der niederländische Investor Gespräche mit Interessenten für die Gastronomie.“

Wie berichtet soll auf dem Grundstück Am Alten Pumpwerk -- zwischen Kanuclub und NKSB – vom Investor für 2,5 Millionen Euro gebaut werden. Das Restaurant soll neben einer Sonnenterrasse zum Rhein hin auch eine weitere überdachte Terrasse erhalten, die im Winter oder bei schlechtem Wetter mit Glaswänden geschlossen werden kann. 400 Quadratmeter groß wird das Restaurant und bietet inklusive Sonnenterrasse Platz für mehr als 100 Gäste. Sowohl das Restaurant als auch die Wohnungen, bis auf eine im Dachgeschoss, werden barrierefrei gebaut.