Gorgs-Bitte: "An den Spaten, marsch!"
13.04.2008 | 21:19 Uhr 2008-04-13T21:19:51+0200SCHÜTZENGEMEINSCHAFT. Amtierende Regenten pflanzten am Samstag in Vrasselt Bäume.
VRASSELT. Ein knappes Vierteljahrhundert alt ist die Tradition, die vor 24 Jahren von Norbert Giltjes und dem damaligen Stadtschützenverbandsvorsitzenden Theo Benning ins Leben gerufen wurde. Am Wochenende wurde ihr in Vrasselt erneut nachgegangen: Neun schattenspendende, schmalkronige Ahornbäume pflanzten die acht Schützenkönige der Emmericher Bruder- und Gesellschaften, sowie der Stadtkönig, am Sportplatz des SV Vrasselt.
Jeder König kümmert sich in Zukunft um die Pflege "seines" Baums. "An den Spaten, marsch!", forderte Hans-Jürgen Gorgs, Vorsitzender des Emmericher Stadtverbandes der Schützenvereine, die versammelten Majestäten auf. Gerd Gerritzen, St. Martinus Elten, Markus Elbers, Borussia, Andreas Geerling, St. Michael Hüthum, Uli Brinkmann, St. Antonius Vrasselt, Clemens te Baay, St. Johannes Praest, Bruno Feldmann, St. Johannes Dornick, Herbert Zweering, St. Georg Hüthum, Christian Preuth, St. Sebastian Emmerich und Stadtkönig Klaus Götte suchten sich jeweils einen Baum aus, dessen Wurzeln es mit genügend Erde zu bedecken galt. Bürgermeister Johannes Diks legte beim Baum der "Borussen" Hand an. Der Vrasselter Ortsvorsteher und stellvertretende Bürgermeister Peter Hinze schaufelte gemeinsam mit Uli Brinkmann am Spitzahorn, der sich genau in das Ortsbild einfügt.
""Sachverständige der Stadt haben die Bäume ausgesucht", erklärte Hans-Jürgen Gorgs. "Schließlich muss so etwas ökologisch abgestimmt werden und hier in den Umweltrahmen passen."
Zufrieden mit Planung und Ausführung zeigten sich die Vertreter der Stadtverwaltung, Michael Baumgärtner und Georg Holtkamp, die ein wachsames Auge auf das Treiben hatten, allemal. "Die Wurzeln sind unten, die Kronen oben. Es ist also alles o.k.", erklärte Holtkamp. (aheu)
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