Glasfaser: Das Zittern in Isselburg geht weiter

Was wir bereits wissen
Aktuell haben sich in Werth 31 und in Isselburg 37 Prozent für das schnelleNetz der Deutschen Glasfaser entschieden. Anbieter gewährt noch einmal einen Aufschub und hofft, die 40 Prozent zu knacken.

Isselburg..  Die Deutsche Glasfaser drückt noch einmal ein Auge zu. Und verlängert die Nachfragebündelung in Werth und Isselburg noch einmal. Denn, so wie es aussieht, gibt es Anzeichen dafür, dass auch diese beiden Ortsteile den schnellen Glasfaseranschluss bekommen. Nachdem es zum ersten Stichtag Mitte Mai nicht mit der dazu notwendigen 40-Prozent-Hürde geklappt hat, gab es eine erste Verlängerung. Diese endete bereits am vergangenen Samstag.

Eine zweite Chance

Bis dahin hatten „bereits 37 Prozent der Einwohner von Isselburg und 31 Prozent der Einwohner von Werth einen Vertrag bei der Deutschen Glasfaser eingereicht. Das sind noch zu wenig“, resümiert Mirko Tanjsek, Projektleiter von Deutsche Glasfaser. „Wir sind ganz kurz davor in Isselburg und Werth die 40-Prozent-Hürde zu überwinden. Jetzt müssen wir noch einmal richtig Gas geben“, so Mirko Tanjsek.

Um Isselburg sowie Werth noch eine letzte Chance einzuräumen, wird Deutsche Glasfaser in den nächsten Wochen ein letztes Mal in die Offensive gehen und potenzielle Auftraggeber mit der Nachfrage um Aufträge aufsuchen um die 40-Prozent-Marke für beide Orte zu sichern. Sobald die Mitarbeiter von Deutsche Glasfaser in beiden Orten akquiriert haben, so die Deutsche Glasfaser, werden die Verträge gezählt und geprüft. Nach diesem Vorgang wird entschieden, ob auch ein Netzausbau für Isselburg und Werth zum Tragen kommt. Bislang zugesichert bekommen hat den Netzausbau Anholt. Hier hatten sich bis zum ersten Stichtag bereits 41 Prozent der Bewohner für das schnelle Internet und damit den Breitbandausbau in ihrem Ortsteil entschieden. Auch in Heelden und Vehlingen wurde bereits großes Interesse am Breitband-Ausbau signalisiert.

Bei Beratungswunsch oder Gruppenberatungen bittet Deutsche Glasfaser, sich direkt an die 02871/2039890 zu wenden. Die bekannten Servicepunkte werden ab heutigem Tag nicht mehr besetzt.