Mundart
Geschichten aus dem Dschungel-Camp
09.02.2010 | 16:11 Uhr 2010-02-09T16:11:00+0100Elten. Die „Mundart-Erotiker” der Stammtofel Proot Platt machten den Narren in Elten jede Menge Spaß.
Eltens „Mundart-Erotiker” (Proot Platt) hatten eingeladen und viele, viele kamen. Närrinen und Narren aller Coleur füllten den Saal im Hotel Wanders in Elten. So war es nicht verwunderlich, dass schon nach Vortrag eins der Saal ins Schwitzen kam. Dafür sorgten eine „alte Seiltänzerin” (Brigitte Lentjes) und ihre Assistentin „Agathe” (Bernie Meyer), die von ihren zurückliegenden Erfolgen als Artisten berichteten. Mit ihrem Abschluss-Song „Sal we nog eene drinke” kam Stimmung auf.
„De Duivel Hex van Elten” (Monika van Dillen) bekehrte sich nach einem Krankenhausaufenthalt als Initiatorin eines sozialen Tages und erzählte danach über Kindergarten- und Altenheimbesuche.
Im Dschungel-Camp hatte sich einiges ereignet. Das bekam die Narrenschar von Anke Kawohl und Astrid Kersjes als „Schaumschläger” und „Terminverpasser” zu hören und heizten so die Stimmung an für Winnetou (Vincenz Derksen) und Maria Schnätterhänd alias Sylvia Heering, die die Zuhörer über die Indianer aufklärten. Nach dem der verlorene Schuh des Winnetou mit Hilfe von Manitu gefunden war, wurden sie von der Narrenschar mit stehenden Ovationen verabschiedet.
Defekter Fernseher am Samstagabend
Bevor „de Gietling” (Siggi Alefsen) der Narrenschar seine „Döntjes” ins Ohr flüsterte hatten „Dora und Hein” ( Monika van Dillen und Olaf Gabriel) ihre liebe Not mit einem defekten Fernseher am Samstagabend. Der Saal tobte.
Die „Grippen-Piggi” (Marlies Hox) klärte als Ärztin die Narren über Probleme und Arbeitsstress infolge der Schweinegrippe auf. Das ging soweit, dass letztendlich nur noch eine Anmeldung zu einem hoffentlich beruhigenden Makramee-Kurs helfen musste.
Vom ländlichen Leben im Alltag und im Urlaub erzählte Franziska Berg als „Suse uit het Kasarossa”. Das karnevalistische Eltener Urgestein riss die Zuhörer mit und brachte den Saal zum Kochen. Sabine Gerritschen riss die Zuschauer mit Erzählungen aus dem Alltag, Sorgen und vor allem von Hermann, ihrem Liebsten, von den Stühlen.
Den Abschluss machte wie immer Herbert Reyers. Mit seinem „Lied von der Tante”, setzte er allem die Krone auf.
25 Jahre lang hatte Reyers die Eltener Gemeinschaft „Proot Platt”, geführt, bevor er kürzlich das Zepter an Olaf Gabriel weitergab. Als Moderator machte er seine Sache sehr gut.
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