GECK macht alle jeck
15.02.2009 | 17:01 Uhr 2009-02-15T17:01:00+0100
Das Groß Emmericher Carnevals Komitee brachte den gut geheizten Saal Kapaunenberg zum Kochen. 600 Narren feierten die Höhepunkte des Sitzungskarnevals zwischen Elten und Praest.
EMMERICH. Das war ein gelungener Abschluss des Emmericher Sitzungskarnevals: Das Groß Emmericher Carnevals Komitee (GECK) mit Sitzungspräsident Bernd Schugt präsentierte am Samstag im Kapaunenberg gut 600 Emmericher Karnevalisten einen bunten Querschnitt aus den Sitzungen von Elten bis Praest. Eine beeindruckende Mischung aus Musik, Tanz und Büttenvorträgen sorgte für Stimmung bis zur letzten Minute. Newcomer und „alte Hasen” – die Beiträge aus den einzelnen Vereinen ließen keine Wünsche offen.
Das Prinzenpaar Eddy I. und Moni I. erlebte erneut einen galaktischen Empfang. Mit einer Träne im Knopfloch dankte seine Tollität den Narren, denn ihn stimmte der Abschied vom Sitzungskarneval ein wenig wehmütig. „Es war einfach schön, doch was ist ein Prinz ohne seine Garde?” Wie an jedem Wochenende der vergangenen eineinhalb Monate tanzte und sang die Garde sich in die Herzen des Publikums.
Prinzenpaar tanzte Walzer
Doch eine Überraschung hatte sich die Prinzengarde nicht nehmen lassen: eine extra einstudierte Zugabe, bei der Eddy und Moni einen Walzer auf der Bühne tanzten, krönte die Show.
Gleich zu Anfang strapazierten die „3 Tenöre” aus Elten die Lachmuskeln des Publikums – und das alles ohne Gesang. Eine Bütt mit hohem Wiedererkennungswert brachte das Emmericher Original „Schäfer” Hans Werner Mumbeck. Britta Becker gab auf dem Bölt ihren Einstand mit einem „vegetarischen Krimi”. Wortspielereien und Verdrehungen machten dem Publikum Spaß. Die karnevalistische Kultfigur, der „Hüthumer Bär”, wie auch Max und Moritz vom VCK Vrasselt erfreuten mit Geschichten aus dem Alltag und dem Eheleben. „En Stadse” (Paul Feldmann) brachte die einzige Bütt des Abends auf Platt – und mit jeder Menge trockenem Humor.
Alle tanzten im Sternenhimmel
Die Damen des VCK Rot-Weiß, die ElleMents aus Praest, die Hüthumer Funken und „No limit” gefielen mit fetzigen Showtänzen, und Kolping Elten sowie die blau-weißen Gesellenfunker legten flotte Märsche aufs Parkett. Die GECK-Sitzung wartete mit bester Stimmung auf, bei den meisten Programmpunkten hielt es die Jecken nicht lange auf den Stühlen. Spätestens im Finale, als endgültig das Disco-Fieber ausgebrochen war, tanzten alle im „Sternenhimmel”.
7. Spalte
Fotostrecke im Internet: www.derwesten.de/emmerich
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