Feuerteufel zündete(n) in Emmerich Wohnmobile an
22.08.2010 | 16:53 Uhr 2010-08-22T16:53:00+0200
Emmerich. Die Polizei will noch nicht bestätigen, dass die Brände in Emmerich auf das Konto eines Serientäters gehen: Nachdem Freitagnacht drei Autos in Flammen standen, entzündeten der oder die Täter am Sonntag sogar bewohnte Wohnmobile.
Treibt in Emmerich ein Feuerteufel sein unwesen? Zumindest brannten erneut mehrere Fahrzeuge in Emmerich: In der Nacht zu Sonntag legten der oder die Täter an gleich vier Stellen Brände, entzündete(n) sogar Wohnmobile. Bereits Freitagnacht standen drei Autos in Flammen. Die Feuerwehrleute der Emmericher Löschzüge Vrasselt und Hüthum sowie Teile des Löschzuges Stadt - weil dieser am Samstagabend zum Kameradschaftsabend geladen hatte - waren von 2.26 Uhr bis fast 5 Uhr in der Früh pausenlos im Einsatz.
Dieses Mal hatte die Brandserie aber eine andere Qualität als noch in der Nacht zum Freitag . Denn unter den angezündeten Fahrzeugen befanden sich auch drei bewohnte Wohnmobile, die von den Reisenden auf dem Wohnmobilparkplatz am Yachthafen Hüthum abgestellt worden waren. „Jeder, der hier Feuer legt, muss davon ausgehen, dass sich Personen in den Fahrzeugen aufhalten und schlafen“, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit.
Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen
Erster Einsatz war gegen 2.30 Uhr auf der Steinstraße, Ecke Königstraße in der Innenstadt. Hier war die Polizei als erste vor Ort, konnte den gerade entstehenden Brand schnell löschen, bevor die Feuerwehr Vrasselt - die in Vertretung der Emmericher Kollegen Dienst schoben - vor Ort war. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen VW T 5 mit niederländischem Kennzeichen.
Bevor die Vrasselter wieder abrücken konnten, lief schon die nächste Brandmeldung ein. Auf dem Parkplatz der Straße Am halben Mond war ein VW Sharan angezündet worden. Hier war der Brandherd im Bereich des Hecks. Da sich das Feuer auch auf den Innenraum des Fahrzeugs hatte ausweiten können, entstand erheblicher Sachschaden.
Nächster Einsatzort war der Wohnmobilparkplatz am Yachthafen. Hier stand ein Fahrzeug lichterloh in Flammen, als die Vrasselter Wehr eintraf. Die beiden Bewohner hatten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Das Wohnmobil brannte völlig aus, zwei weitere wurden erheblich beschädigt. Letztere hatten die Reisemobilisten selbst schon gelöscht. Personen kamen zum Glück nicht zu Schaden. Neben den Vrasselter Feuerwehrleuten waren am Wohnmobilstellplatz auch die Helfer aus Hüthum und Emmerich-Stadt im Einsatz.
Besitzer löschte mit Gartenschlauch
Gegen 3.30 Uhr dann der letzte Einsatz in der Kettelerstraße in Hüthum. Hier hatten der oder die Täter offenbar gehofft, gleich zwei direkt nebeneinander abgestellte Fahrzeuge in Brand setzen zu können. Der 57-jährige Besitzer des später komplett ausgebrannten Skoda Roomster war mitten in der Nacht durch einen lauten Knall wach geworden. Zunächst hatte er die Geräusche einem gezündeten Feuerwerkskörper zugeordnet. Wenig später entdecke aber sein Sohn den in Flammen stehendenden Wagen vor dem Wohnhaus.
Der Besitzer löschte die Flammen selbst mit dem Gartenschlauch. Das Fahrzeug brannte völlig aus. „Die Hitzeentwicklung war so stark, dass sogar die Sonnenblenden geschmolzen sind“, so Halter Dirk Schuster. Die Wehrleute aus Hüthum und Emmerich-Stadt prüften mit einer Wärmebildkamera, ob noch Glutherde vorhanden waren. Der Sohn der Familie hatte zuvor den zweiten Wagen aus der Gefahrenzone herausmanövriert.
Ingesamt waren die Feuerwehr Vrasselt mit drei Fahrzeugen und 15 Helfern, die Hüthumer mit zwei Wagen und zwölf Mann sowie die Wehr Emmerich-Stadt mit vier Fahrzeugen und acht Helfern im Einsatz.
Waren die Täter schon in der Nacht zu Freitag akliv?
Ob alle Brände von dem selben Täter oder von einem Personenkreis gelegt wurden, ist nicht auszuschließen. Auch nicht, ob die Feuer in Zusammenhang mit der Brandserie in der Nacht zum Freitag stehen. „Das können wir nicht bestätigen. Die Ermittlungen laufen natürlich auf Hochtouren“, so ein Sprecher der Polizei.
12:45
Und in sHeerenberg hat am Sonntag abend auch ein Auto gebrannt in Bergerfeld
12:18
in sHeerenberg hatte am Sonntag abend auch ein Auto gebrannt im Bergerfeld.
11:09
Feuerteufel
Die Stadt braucht keine Reklame mehr für Emmerich zu machen,das machen schon die überdurchschnittlichen negativen Schlagzeilen
08:36
okay! Stimmt natürlich!
Nationalität spielt keine Rolle.
Aber jetzt mal Hand aufs Herz, Wenn es wirklich Ausländisch-deutsche Bürger waren dann heißt es doch wieder typisch diese Ausländer...
Ich find es aber schon traurig....
Es fällt halt auf wenn ein Bürger in Deutschland etwas schlimmes macht - er geborener deutscher ist.
Deshalb wirklich Nationalität soll egal sein. !
13:57
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13:17
Und wenn der Täter erwischt wird, kommt wieder so ein Richter a`la`Papa Gnädig und das war es dann.
12:01
die nationalität ist doch uninteressant, aber schlechtere werbung für den tourismus in emmerich kann man kaum machen. ich bin sicher, daß stadt sowie polizei alles dransetzen werden diesen oder diese täter zu ergreifen... daß ist keine sachbeschädigung mehr, daß ist versuchter totschlag !
11:32
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10:22
Glaub ich nich, dass Holländer sowas machen....
09:18
Ja würde mich auch Interessieren welche Nationalitäten du meinst...
Ich habe auch da meine Vermutungen. ! Entweder unser Nachbarland , oder in osten unsere Nachbarländer, ! Sicherlich ist die Wahrscheinlichkeit der deutschen Bürger genauso hoch, dass es auch die waren...!