Fast täglich ändert sich das Bild

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Rees..  Die Hallenbad-Baustelle am Grüttweg zeigt von Tag zu Tag ein neues Bild. In dieser Woche wurden im Erdgeschoss Holzelemente als Unterkonstruktion für die spätere Fassade eingebaut. In der kommenden Woche sollen diese Arbeiten im Obergeschoss weitergeführt werden, so dass etwa ab dem 2. Februar schlussendlich die Aluminium-Außenfassade – an sogenannten Ankern – angehängt werden kann.

Stahlkonstruktion

Die Aluminium-Fassade wird in großen Fertigteilen geliefert – wie beinahe alles für den Hallenbadbau, um die Kosten möglichst gering zu halten. Diese sollen nämlich die angestrebte Marke von insgesamt 3,8 Millionen Euro nicht übersteigen.

Derzeit wird von einem Abschluss der Bauarbeiten im August ausgegangen. „Das Wetter ist dann hoffentlich noch so schön, dass wir nach der Freibadsaison nahtlos anschließen und das neue Bad mit Beginn der Hallensaison eröffnen können“, blickt Bauamtsleiterin Elke Strede in die Zukunft.

Die Stahlkonstruktion ist schon vor einigen Wochen errichtet und inzwischen auch vom Statiker abgenommen worden. Auch die Zwischendecke zwischen Erd- und Obergeschoss ist schon – aus Fertigteilen natürlich – verlegt worden. „Fehlt nur noch die Verstärkung aus Stahl, später wird das noch mit Beton ausgegossen“, beschreibt Elke Strede die nächsten Arbeitsschritte.

Erste Deckenelemente sind ebenfalls verlegt. „Es geht um die hölzernen Deckenelemente, die die Besucher später auch sehen werden“, so Elke Strede.

In der kommenden Woche werden auch die Dampfsperren eingebaut. „Eine Vorstufe für die Dachabdichtung“, erklärt die Bauamtsleiterin. Bei der jüngsten Baubesprechung hat sie erfahren, dass vermutlich bis Anfang März das Gebäude rundum dicht ist.

Wie bekannt, entsteht am Grüttweg ein schlichtes Bad ohne Schnickschnack. Im Erdgeschoss des neuen Hallenbades wird sich zukünftig die Technik befinden. Die Schwimmer müssen also erst einmal über eine Treppe oder mit einem Aufzug in das Obergeschoss, wo sie zunächst die Kasse passieren und dann zu den Umkleidekabinen gelangen, die zum Grüttweg hin – an der Längsseite des Beckens – angesiedelt sein werden.

Café mit Terrasse

Weiterhin gibt es dort einen sogenannten Meeting-Raum sowie ein kleines Café mit Terrasse und Blick auf das dahinter liegende Freibad. Das Café ist ganz bewusst an dieser Stelle angesiedelt, soll es doch künftig von den Nutzern des Freibades wie denen des Hallenbades gleichermaßen besucht werden können.