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Es gibt viel zu tun ...

19.02.2010 | 18:57 Uhr
Es gibt viel zu tun ...

Emmerich. Wegen des harten und langen Winters treten auf den Straßen verstärkt Frostschäden auf. Noch hat Väterchen Frost die Sachen nicht gepackt, hält uns vielmehr weiterhin in Atem. Doch was er angerichtet hat, das lässt sich an einigen Stellen schon sehen.

 „Eine Bestandsaufnahme macht erst Sinn, wenn der Frost komplett raus ist”, sagt Helmut Schaffelt vom Kommunalbetrieb, der für die Straßen der Gemeinde zuständig ist.

Aber schon jetzt sei klar, dass man es mit mehr Schäden als in den Jahren zuvor zu tun habe. „Wieviele es sind, lässt sich noch nicht beziffern”, betont Helmut Schaffeld. Denn die kritische Phase, der Wechsel von Frost zu Tauwetter, habe gerade erst begonnen. „Wasser dringt in die Asphaltdecke ein, gefriert und dehnt sich aus. Wenn nun das Tauwetter einsetzt, entstehen Hohlräume. Autos fahren darüber hinweg, die Straßendecke bricht”, erklärt Schaffeld. die Aufbrüche. Schon jetzt seien die Mitarbeiter vom Kommunalbetrieb unterwegs, um die gröbsten Stellen zu flicken. Das sei aber nur provisorisch, um der Verkehrssicherheit zu genügen, betont Schaffeld. Gründlichere Sanierungen werde man erst vornehmen können, wenn es wärmer geworden ist. „Wir stehen in den Startlöchern.”

Das Material sei schon bestellt. Und da sei ihm schon angekündigt worden, dass mit Engpässen zu rechnen sei. Und zwar besonders beim so genannten Reparaturasphalt für kleinere Stellen, der als Eimerware geliefert wird.

Dass die vielen Schäden teuer zu stehen kommen und den Haushalt der Stadt belasten können, weiß auch Helmut Schaffeld: „ Wir werden intern woanders was abknapsen müssen.” Ob das reicht? „Mal das Haushaltsjahr abwarten und gucken, was der Spaß kostet.”

Apropos sparen. Helmut Schaffeld hat in diesem Zusammenhang noch einen Rat für private Grundstückseigentümer, die ihre Einfahrten oder Zuwegungen reparieren lassen möchten. Sie sollten auf keinen Fall Aufträge an Wanderkolonnen vergeben, die von Tür zu Tür ziehen. Da sei der Pfusch programmiert. „Wir haben in unserer Stadt qualifizierte Unternehmen, die das besser können.”

Ulrich Wefers

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