„Er hat sich um die Kirche verdient gemacht“

Diakon Franz Hübl (li.) wurde jetzt emeritiert. Rechts Pastor Szalecki.
Diakon Franz Hübl (li.) wurde jetzt emeritiert. Rechts Pastor Szalecki.
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Was wir bereits wissen
Diakon Franz Hübl aus Rees wurde vom Bischof emeritiert. In den Ruhestand geht er aber noch nicht

Haldern.. Am 14. Oktober 1978 wurde Franz Hübl zum ständigen Diakon ernannt. Nun, nach 37 Jahren, wurde er vom Bischof in Münster emeritiert. In den Ruhestand geht er dennoch nicht. Das verkündigte er in der Eucharistiefeier und auch beim Neujahrsempfang gestern im Jugendheim. „Ich mache weiter!“, lautete sein Versprechen.

Zuvor hatte Pastor Marian Szalecki im Gottesdienst ausdrücklich allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern für ihren Dienst in der Kirche und ihre Unterstützung gedankt. Er möchte weiter „zusammen feiern“, ob „Gottesdienst oder Feste“. Alle seien von Gott gerufen, es liege an jedem Einzelnen, diesen Ruf zu hören. Hübl habe den Ruf angenommen und eine Generation lang in der Gemeinde St. Georg Haldern „caritative, seelsorgerische und liturgische Aufgaben übernommen“, so Szalecki.

„Er hat sich um die Kirche verdient gemacht.“ Ob bei Taufen, Firmungen, Krankheit oder Beerdigungen sei er da gewesen. Auch nach seiner offiziellen Emeritierung bleibt es Hübl überlassen, in Absprache mit dem Pastor, in welcher Form er sich auch weiterhin engagieren wird. Hübl kündigte jedoch schon an, auch weiterhin da zu sein und er hoffe, „noch lange in der Seelsorge weiterarbeiten“ zu können.

Im Anschluss an den Gottesdienst hatte die Kirchengemeinde zum Neujahrsempfang ins Jugendheim geladen. Traditionell ist dies der Ort und der Zeitpunkt, auf das vergangene Jahr zurückzublicken und einen Blick auf das zu geben, was im neuen Jahr ansteht. Zum zweiten Mal begrüßte Felix Schöttler als Pfarrgemeinderatsvorsitzender die Gemeindemitglieder. Er blickte „stolz und zufrieden“ auf die geleistete Arbeit in der Gemeinde und hoffe auch in Zukunft die Zusammenarbeit mit St. Quirinus Millingen fortfahren und intensivieren zu können. So werde es auch in Zukunft zu Pfingsten und Weihnachten einen gemeinsamen Pfarrbrief geben. „Die Zusammenarbeit wächst“, betonte Schöttler, es sei wichtig, „voneinander zu lernen“.

Schöttler ging auch auf das Thema ein, das in Haldern zurzeit mit am stärksten für Gesprächsstoff sorgt: die Pfarrheimflächen. Er betonte, dass der Pfarrgemeinderat sich dafür einsetze, dass es bald zu der ersehnten Informationsveranstaltung komme, es sei aber in erster Linie die Aufgabe des Kirchenvorstandes. Theo Kersting erwiderte daraufhin, dass man den anberaumten Termin vom 11.Januar absagen musste, da ein eingereichter Vorschlag von Münster noch „Gesprächsbedarf“ verlange. Dies soll am 4. Februar in Münster geschehen, erst dann könne man an die Öffentlichkeit gehen.