Elten soll ein Gesundheitszentrum bekommen

Neben der Luitgardisschule ist reichlich Platz für das Gesundheitszentrum.
Neben der Luitgardisschule ist reichlich Platz für das Gesundheitszentrum.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Bürgerinformation am 22. Januar. Dr. Arun Subburayalu will weiteren Hausarzt, Orthopäden, Zahnarzt, Physio-, Ergotherapeuten, Logopäden und Apotheke

Elten..  Der Eltener Hausarzt Dr. Arun Subburayalu strebt die große Lösung für Elten an. Neben der Luitgardisschule soll sogar ein Gesundheitszentrum entstehen. Hierzu gibt es am Donnerstag, 22. Januar, um 18 Uhr eine öffentliche Bürgerinformation in der Schule an der Seminarstraße.

Zusätzliche Parkplätze

Noch stehen die Namen derjenigen nicht fest, die das Konzept mit Leben füllen werden. Aber Subburayalu ist schon aktiv und will die geballte Kompetenz: „Wir versuchen es, groß zu erweitern. Ich hätte gerne einen vierten Facharzt für Allgemeinmedizin, einen Orthopäden, einen Zahnarzt, einen Physiotherapeuten, einen Ergotherapeuten und einen Logopäden“, so der bisher im Martinus-Stift angesiedelte Hausarzt. Ferner soll eine Apotheke in dem Neubau eröffnen. Und eine Cafeteria könnte das Gesundheitszentrum abrunden. Besonders den Bürgerbadverein wird freuen, dass Subburayalu auch weitere Parkplätze plant, denn schon jetzt wird’s auf dem Parkplatz mit der Einfahrt an der Bergstraße oft reichlich eng.

Wie berichtet, soll der Neubau im Bereich des heutigen Sportplatzes sozusagen hinter der Schule entstehen. Ganz zentral – aus Sicht für ganz Elten – ist die Lage fürs Gesundheitszentrum zwar nicht, wie Subburayalu selbst anmerkt, allerdings hat diese Lage langfristig einen großen Vorteil: Da Elten sich auf dem Weg zum Kneipp-Kurort befindet, dessen Zentrum sicher in Hochelten liegen würde, ist der Standort Luitgardisschule auf halber Strecke zwischen Ortskern und Eltenberg ideal.

Plan B wird zur größeren Lösung

Ursprünglich wollte Dr. Arun Subburayalu, wie berichtet ,am Martinus-Stift anbauen. Die Pläne dazu waren auch schon weit vorangeschritten. Die Bürger wurden bereits in einer Versammlung im Januar 2013 informiert, die von der Nachbarschaft rege besucht wurde. Doch an irgendeinem Punkt scheiterte das Vorhaben. Die Gründe wurden öffentlich nicht bekannt. Träger des Martinus-Stiftes ist jedenfalls der Caritasverband Kleve.

Derzeit befindet sich Subburayalus Praxis im Keller der Senioreneinrichtung. Dort gibt es keine Erweiterungsmöglichkeiten.