Ein Tag zum Danksagen

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Rees..  Wenn der Ernstfall eintritt, muss es schnell gehen. Dann zählt jede Minute. Die Rettungsassisten-ten müssen blitzschnell einsatzbe-reit sein, immer besonnen, gerecht und fromm handeln, wie der Not-fallseelsorger vom Kreis Kleve, Diakon Berthold Steeger, bei der offiziellen Eröffnung und Einsegnung der neuen Rettungswache in Rees im Gewerbegebiet an der Jasba am Sonntagmittag betonte.

Projekt kostete 1,4 Millionen Euro

Der Klever Landrat Wolfgang Spreen begrüßte zunächst die Ehr-engäste aus der Stadt Rees, vom Betriebsausschuss des Rettungs-dienstes des Kreises Kleve, aus der Geschäftsstelle der Ingenieurge-sellschaft Wetzel und Partner, sowie den Geschäftsführer der Kreis-Kleve-Bauverwaltungs-GmbH und auch Vertreter der Kreisfeuerwehr und der freiwilli-gen Feuerwehr Rees waren gekommen, um das knapp 1,4 Millionen teure Projekte einzuweihen.

Schon seit etwa einem Monat ist die neue Rettungswache im Be-trieb. Der Umzug ist vollzogen, und wie der Reeser Bürgermeister Christoph Gerwers hoffte, letzte „Kinderkrankheiten“ ausgeräumt. Der Umzug von den Räumen der Reeser Freiwilligen Feuerwehr am Melatenweg hin in das Gewerbe-gebiet, habe für alle Vorteile ge-bracht, so Gerwers.

Der Standort sei ideal, die Anbindung an die B 8 und die K 7 gegeben. Die Reeser Feuerwehr gewinne zudem wieder mehr Platz für ihre Fahrzeuge und auch die Bevölkerung werde im Wohngebiet deutlich weniger belastet.

Etwaige Erweiterung ist möglich

Ganz ähnlich sah dies der Klever Landrat Wolfgang Spreen, der Gerwers, aber auch der ganzen Stadt Rees für ihre Unterstützung und das angebotene Gelände dankte. Das Arbeitsumfeld und auch das Angebot der Sozialräume seien nun deutlich verbessert.

Man habe es zudem nicht versäumt, so Spreen, auch die Zukunft in den Blick zu nehmen. So ist eine etwaige Erweiterung der Rettungswache aufgrund der stetig wachsenden Aufgaben und Einsätze, durchaus vorstellbar und auch an diesem Standort möglich.

Es war also ein Tag des Danksa-gens bei der Reeser Rettungswa-che. Und doch auch ein Tag, der einen Einblick in die Arbeit der Rettungsassistenten geben sollte. Nach der offiziellen Einweihung war so auch die Bevölkerung ein-geladen, einen Blick in die neuen Räume und den Fuhrwerk zu be-kommen.

Warum brauchen die Menschen, die dort arbeiten, eigentlich ein Bett und was heißt es, 24 Stunden im Dienst zu sein. Aber auch eine Hüpfburg und allerlei zu naschen gab es wirklich reichlich beim Tag der offenen Tür. Denn alles stand unter dem Motto: „Rettungsdienst zum Anfassen - für die ganze Familie.“