Ein Kalksandstein flog über den Zaun
04.05.2009 | 18:28 Uhr 2009-05-04T18:28:00+0200
Streit in Nachbarschaft. Landgericht bestätigt Urteil gegen 45-jährigen Familienvater, der sich von Jugendlichen provoziert fühlte.
„Wir haben den Mann provoziert”, räumte gestern ein 13-jähriger Schüler aus Emmerich vor Gericht freimütig ein. Der Nachbar eines privaten Spielplatzes der Baugenossenschaft „revanchierte” sich und warf einen Kalksandstein in Richtung der randalierenden Jugendlichen. Einen 19-jährigen Arbeiter verfehlte der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes im August vergangenen Jahres nur knapp am Kopf. Deshalb hatte das Amtsgericht Emmerich den 45-jährigen Familienvater im Januar wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt. Dagegen hatte der Emmericher Berufung eingelegt, so dass sich gestern die Streithähne wieder vor Gericht, diesmal vor der 15. Strafkammer des Landgerichts Kleve, trafen.
Schon seit drei Jahre schwelle der Nachbarschaftsstreit zwischen seiner Familie und den Jugendlichen, die sich auf dem Spielplatz regelmäßig träfen, lärmten und seine Ehefrau beleidigten und bedrohten, rechtfertigte sich der Angeklagte.
Am Tag, als der Streit eskalierte, habe einer der Jugendlichen vom Spielplatz aus eine mit Urin gefühlte Plastikflasche über den Zaun geworfen und dabei seine kleine Tochter getroffen. Dann war sogar ein zweites, mit einer milchigen Flüssigkeit gefülltes, Geschoss gefolgt, erklärte der Angeklagte seine Reaktion. Auch der Stein, den er mit den Worten „Ich brauch euren Schrott nicht” wieder Retour geschickt haben will, sei von der Gegenseite gekommen. Ein 15-jähriger Schüler räumte ein, die Urinflasche auf das Grundstück geworfen zu haben, aber von einem Stein wollte der junge Mann, ebenso wie seine 13 und 19 Jahre alten Freunde nichts wissen.
„Die Kinder haben Sie geärgert, Sie sind in Rage geraten", fasste Vorsitzender Richter Gerhard van Gemmern die damalige Situation zusammen. Mit dem Steinwurf habe der Emmericher in Kauf genommen, „dass sich eines der Kinder verletzen könnte", so der Richter in der Urteilsbegründung.
Die Kammer verwarf die Berufung. Außerdem muss der Familienvater 50 Euro an den Kinderschutzbund zahlen. „Eher ein symbolischer Wert", so van Gemmeren, der betonte, die Kammer habe den „Kindern nicht in allen Punkten geglaubt".
16:38
der mann sollte eine schwerere strafe bekommen.wer mit einem kalksandstein auf menschen wirft gehört in den knast ob er provoziert wurde oder familienvater ist oder nicht spielt keine rolle.das ist versuchte schwere körperverletzung.
solche menschen sind das LETZTE!!!!!!!!!!!!!!!!!!
11:27
Aber, aber. Warum echauffieren Sie sich so? Dem Mädchen ist glücklicherweise kein körperlicher Schaden entstanden.
Diese bedauernswerten jungen Leute müssen ihr Dasein auf öffentlichen Plätzen fristen und dort auch ihre Notdurft verrichten. Sie kommen vermutlich aus zerrütteten Verhältnissen und ihre Zukunft sieht düster aus. Da muß man doch Verständnis haben wenn sie einen gewissen Neid verspüren wenn gleich vor ihren Augen die heile Welt praktisch wie auf einem Präsentierteller vorüberzieht. Eine Welt die ihnen auf ewig verschlossen bleibt...
10:11
und warum läuft da kein verfahren gegen die jugendlichen , weil die flaschen mit urin auf die tochter geworfen haben?wenn jemand mein kind mit pis** bewirft dann würd ich keinen stein rüber schmeissen sondern mir den jungen direkt zur brust nehmen! deutschen gesetze mal wieder !!! man man man
07:52
Der Richter stellt also fest: Es ist normal dass 15 - 19 jährige auf Spielplätzen Flaschen vollpinkeln und dann anderen Leuten (Kindern!!!) an den Kopf werfen.
Solche Richter brauchen wir! Passen Sie nur auf dass Ihnen nicht mal einer auf den Schreibtisch sch...