Ein Heimspiel für Merkels Schattenmann Ronald Pofalla
02.11.2009 | 10:14 Uhr 2009-11-02T10:14:00+0100
Emmerich. Als er alleine - ohne Leibwächter - den kleinen Saal im Schützenhaus auf dem Kapaunenberg betrat - brandete unter den CDU-Mitgliedern Beifall auf. Es war ein Heimspiel für den frischgebackenen Kanzleramtsminister Ronald Pofalla.
Steile Karriere eines Niederrheiners: Vor 25 Jahren, als langhaariger Vorsitzender der Jungen Union im Kreis Kleve, schwor er die verdatterte CDU und Großindustrie ein, sich mehr um Umweltschutz zu kümmen.
Jetzt, erst wenige Tage Kanzleramtsminister, überraschte Ronald Pofalla (MdB) die CDU-Stadtverbandsversammlung mit Aussagen, dass es in zehn von 16 Bundesländern mehr Leistungsempfänger als Steuerzahler gibt, worauf sich die Union einstellen müsse.
Rechte Hand
Daraus hört man, dass der Rechtsanwalt aus Weeze schon immer strategisch zu denken gewusst hat - und nebenbei das Kunststück fertig gebracht, als einer von wenigen Generalsekretären nach Wahlniederlagen nicht seinen Hut nehmen zu müssen: Pofalla ist Merkels schwarzes Ass im Ärmel, zweimal gab sie ihm im Flughafen Weeze die Ehre.
Die CDU-Mitglieder, allen voran die Stadtverbandsvorsitzende Birgit Sloot, waren über alle Backen stolz, den 50-Jährigen so kurz nach seiner Beförderung in Emmerich zur Jubilarehrung begrüßen zu können. Das sei eine „tolle Sache”, schwärmte Sloot. Der an der Spree frischgekürte Kanzleramtschef schritt sogleich zur Tat und zeichnete die treuen Mitglieder aus - mit Urkunden und Kugelschreibern.
40 Jahre Mitglied: Harald Rix, Heinz, Arntzen, Heinz Zweering, Hans-Achim Peters, Ludger Nyland, Theodor Russ, Georg Elsing, Paul Börgers, 25 Jahre: Klaus te Laak,
Thekla Koenen, Cornel Albers, Lambert Meyer, Hugo Wigger, Hermann Wardemann, Gerd Russ, Heinz Heiting, Alfred Epping, Heinz-Josef Köster, Wilhelm Schlüter, Karl-Heinz Bossmann, Friedhelm Scheers, Rolf Vedder, Herbert Scheers, Clemens Lörcks, Karl-Heinz Flagge, Heinz Bossmann, Wolfgang Schmitz, Jürgen Hallmann.
Ronald Pofalla blieb rund 50 Minuten im kleinen Saal, in denen er fast schon eine Regierungserklärung ablieferte: Rente mit 67, Gesundheitssystem, Steuerpolitik, sein besonderes Anliegen im Kanzleramt - Pofalla ließ kaum was aus. Einige Male schmeichelte er der Emmericher CDU-Seele, bekannte etwa, dass Altbürgermeister Willi Pieper ihn mit geprägt habe und dass es nicht selbstverständlich sei, dass die CDU in einer Industriestadt wie Emmerich so kontinuierlich die Bürgermeister stelle.
„Ich habe Verantwortung übernommen, die riesig ist und die mich auch herausfordert, halten Sie mir die Treue”, verabschiedete sich Pofalla. Beim Herausgehen gab ihm Ratsmitglied Johannes ten Brink mit auf den Weg, das Löwentor - sprich die Betuweroute - nicht zu vergessen. Ob Ronald Pofalla das noch gehört hat?
21:29
Da kann ich dem Eltese Jung nur zusatimmen!! Der Hr Pofalla ist ein echt netter und sympqatischer mann! Und alle die hier nur am rum meckern sind machen überhaupt nicts für unsere gesellschaft!!!!
Also bitte lächerlich von ecuh allen!!!!
18:10
Also ich muss wirklich sagen, dass einige Kommentare hier total überflüssig sind. Was habt ihr bitteschön gegen Hr. Pofalla?
Angagiert ihr euch politisch oder gehört ihr zu denen, die sich nur aufregen, selbst jedoch nichts tun?!
18:09
er sollte wie dieTürken ,erst mal Sprachunterricht nehmen
17:41
Ohne Leibwächter: Konnte mir nicht einer einen Tip zukommen lassen. Schade, wieder ne Chance vertan.
12:00
Der soll mal nachts in einer Großstadt ohne Leibwächter mit der U-Bahn fahren.
09:08
Die WAZ:
dass es in zehn von 16 Bundesländern mehr Leistungsempfänger als Steuerzahler gibt, worauf sich die Union einstellen müsse.
Darauf sollte sich die CDU wirklich einstellen, denn die Linken haben mit sich selbst genug
zu tun: http://www.dielinke-kreiskleve.de/aktuelles/index.html
18:48
@1
Ach so. Dann hat er einen Zwilling, der sympathische Mann.
http://www.kleveblog.de/?p=3113.
18:41
eher ein krankheits geschwülst
17:42
Ein wirklich sehr gelungener Abend. Ronald Pofalla, ein sehr symphatischer Mann aus dem Kreis Kleve.