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Kieswerk Reckerfeld

Ein erlebnisreicher Familiensonntag

12.09.2011 | 20:00 Uhr
Ein erlebnisreicher Familiensonntag
Tag der offenen Tür beim Kieswerk Reckerfeld: Schatzsucher bei der Arbeit. Foto: Dirk Schuster WAZ FotoPool

Mehr. Der Tag der offenen Tür auf dem Gelände des Kieswerkes Reckerfeld wurde besonders gerne per Barkasse angesteuert.

Einen erlebnisreichen Tag für Familien, für Jung und Alt gab es nun auf dem Gelände des Kieswerkes Reckenfeld in Rees-Mehr. Die Firma Hülsken hatte zum zweiten Mal an diesen Standort zum Tag der offenen Tür geladen und eine Vielzahl interessierter Menschen folgten dieser Einladung nur zu gern. Ein Shuttle-Trecker beförderte Besucher über die mit Firmenfahnen geschmückte „HSV-Allee“ zum Werksgelände.

Es begann
im Jahr 1998

Die Angebote und Attraktionen waren vielfältig, für jeden Besucher war etwas dabei. Technisch Interessierte kamen voll auf ihre Kosten genauso diejenigen, die einen kurzweiligen und abwechslungsreichen Tag verbringen wollten.

„Das Projekt Reckenfeld wurde mit Genehmigung des Landes Nordrhein Westfalen, der Stadt Rees und des damaligen Deichverbandes Haffen Mehr in 1998 gestartet“, erläuterte der Geschäftsführer Jörg Hüting. Neben wirtschaftlichen Interessen der Firma, sollte das Projekt auch einen gesellschaftlichen Mehrwert haben, zum Beispiel für den Hochwasserschutz. Das Projekt geht dem Ende entgegen und wird den Raum prägen. Sei es zur Verbesserung des Freizeitwertes, aber auch, das beispielsweise Ruheräume für den Naturschutz geschaffen werden. „Wichtig“, so Jörg Hüting weiter, „sei der Kontakt zur Bevölkerung. Wir wollen zeigen, was wir machen, deshalb die Einladung zum Tag der offenen Tür. Einige Kunden präsentieren hier aus Sand und Kies hergestellte Endprodukte.“

Auf dem Gelände gab es viel zu besichtigen und Raritäten zu bestaunen, so die großen Förderanlagen, ein Transportbetonmischer Hentschel 140, Baujahr 1964 und nostalgische Trecker und Nutzfahrzeuge.

Vielseitig waren die Unterhaltungsangebote: ein Segway Parcours, Glücksrad, Luftkissenrutsche,Torwandschießen, Hau den Lukas, Bootsfahrten mit dem Technischen Hilfswerk/Ortsgruppe Wesel, Zielschießen mit der Freiwilligen Feuerwehr Rees, Raupe und Bagger fahren, Besichtigung des Pontons und einer Klappschute.

Luca Remie, 9 Jahre alt, beteiligte sich an dem Wettbewerb „Wer baut den höchsten Turm“ aus Kieselsteinen, in der Erwartung auf einen ausgesetzten Preis. „Das ist spannend“, meinte Luca.

Eine besondere Attraktion war offensichtlich die kostenlose Bootsfahrt vom Hafen des Kieswerkes zum Anleger in Rees mit der Barkasse Hein. Der Reeser Bürgermeisters Christoph Gerwers wusste zu berichten: „Am Steiger der Rheinpromenade in Rees herrscht großer Andrang, die Leute stehen Schlange“.

13 Auszubildende
in vier Berufen

Im Info-Zelt „Alles, was ich schon immer über Kies wissen wollte“ wurden den Besuchern das Projekt Reckenfeld mit anschaulichem Bildmaterial erläutert. In einem weiteren Zelt gaben Joel Schwefer und Stefan Immink Auskunft über ihre Ausbildung zum Elektroniker bei der Firma Hülsken. Derzeit werden dreizehn junge Menschen unter anderem zum Industriekaufmann/-kauffrau, Binnenschiffer, Bürokaufmann /–kauffrau und Elektroniker ausgebildet.

Für das leibliche Wohl hatte die Firma Hülsken ausreichend gesorgt und wird die Einnahmen aus dem Wertmarkenverkauf ungekürzt der Lebenshilfe Groin/ Unterer Niederrhein zur Verfügung stellen.

Heinz Hetkamp



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So haben unsere Leser abgestimmt

Ja, ich bastle selber schon fleißig die bunten Bänder.
6%
Ja, ich trage die Loom-Bänder sehr gern am Handgelenk.
15%
Nein, diesen Trend mache ich nicht mit.
48%
Nein, ich kenne Loom-Bänder überhaupt nicht.
30%
93 abgegebene Stimmen
 
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