Drama im Zieleinlauf: Läufer brach in Emmerich zusammen

Der sechste Firmenlauf in Emmerich wird vom Tod eines Läufers überschattet.
Der sechste Firmenlauf in Emmerich wird vom Tod eines Läufers überschattet.
Foto: Thorsten Lindekamp/Funke Foto Services
Der sechste Firmenlauf durch die Emmericher City wird in trauriger Erinnerung bleiben. Ein Läufer brach im Ziel zusammen und starb.

Emmerich.. Der sechste Firmenlauf durch die Emmericher City und über die Rheinpromenade wird in trauriger Erinnerung bleiben. Einer der insgesamt 907 Teilnehmer war, wie berichtet, im Zieleinlauf zusammengebrochen, von den Sanitätern des Malteser Hilfsdienstes umgehend erstversorgt und dann mit dem Rettungswagen ins Willibrord-Spital gebracht worden. Die weitere Hilfe kam aber nach NRZ-Informationen für den Läufer, der offenbar auch einer Startergruppe angehörte, zu spät.

„Das ist eine ganz furchtbare Geschichte“, erklärte Firmenlauf-Organisator Jan Matti Becker, der für die neue Gesellschaft für Beratungs- und Gesundheitsmanagement (GeBeGe) tätig ist. Angaben zur Todesursache konnte Becker am Montag allerdings nicht machen. „Aus dem Krankenhaus gibt es aus Datenschutzgründen keine Informationen.“

An der übersichtlichen Streckenlänge von zweimal 2,5 Kilometern kann es sicher nicht gelegen haben. Und auch die Witterung war noch klar im Bereich dessen, was der Deutsche Leichtathletik-Verband vorgibt, sollten die Temperaturen extrem hoch sein. Am Freitagabend war es zwar schwül, aber unter 30 Grad Celsius.

„Der Vorfall ist eine traurige Ausnahme“, erklärte Becker, der selber als Triathlet unterwegs ist, gegenüber der NRZ.