„Die Profis dienen uns als Vorbilder“

GECK-Sitzungspräsident Bernd Schugt hatte eine kurze Nacht. Nach 15-stündigem Altweiberzug mit Bölt-Abschlussfeier verfolgte er am ganz frühen Freitag per Fernsehaufzeichnung die Bonner Alternativsitzung „Pink, Punk, Pantheon“.

1 Herr Schugt, ist der TV-Karneval eine Motivation für hiesige Büttenredner und Tanzgruppen?

Auf jeden Fall. Die Profis aus dem Fernsehen dienen uns Laien als Vorbilder. Vergleiche sind aber schwer möglich. Viele der TV-Redner haben Ghostwriter, die exzellente Vorträge aufs Papier bringen. Bei den acht Emmericher Vereinen habe ich im Sitzungskarneval aber auch manch Ballett gesehen, das fernsehreif ist.

2 Gibt es Probleme, Nachwuchs für den Karneval zu finden?

Nein, wir sind ganz gut aufgestellt. Viele aus dem Kinderkarnevalskreis von Martina Derksen, die jetzt bei den „Großen“ mitmachen, waren schon in jungen Jahren mit dabei.

3 Beim Tulpensonntagszug durch Emmerichs City moderieren Sie ja wieder das Geschehen. Auf wen sollte man besonders achten?

Die GECK-Frauen werden in venezianischen Kostümen und Masken zu sehen sein, waren deshalb extra auch in Venedig, um sich inspirieren zu lassen. Bemerkenswert finde ich auch, dass die Dornicker als ganz junger Karnevalsverein mit Wagen und Fußgruppe mitmachen.