Die eigene Hochzeit verpasst

Einen Tag lang dienstfrei – und man hat alles verpasst. Sogar die eigene Hochzeit! Der Reihe nach: Jutta hatte Dienstag einen freien Arbeitstag. Kam gut aus, weil sie just vor einem Jahr ihren Liebsten kennengelernt hatte. Beide nutzten den freien Tag, um ein bisschen zu feiern – mit Flanieren im Sommerwind, einem leichten Essen beim Italiener, mit einem Museumsbesuch. Als sie gestern wieder im Büro auftauchte, stürmten die Kollegen auf sie zu mit den Worten: „Herzlichen Glückwunsch!“, „Und das an eurem Jahrestag“ und „Wir freuen uns für dich“. „Was ist denn los?“, fragte Jutta irritiert. „Tu bloß nicht so, du hast doch geheiratet!“ Hatte Jutta nicht. Klar, dass sie wissen wollte, wie die Falschmeldung zustande gekommen war. Die Lösung war einfach: Ein Handwerker hatte die „Vermählung“ eingeleitet. Er hatte in Juttas Abwesenheit im Büro angerufen, und nach Jutta gefragt. Dabei hatte er den Namen von Juttas Lebensgefährten einfach an ihren Namen angehängt. Warum? Woher weiß er überhaupt von der Liaison? Das gilt es zu recherchieren.