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Die Copacabana vom Niederrhein

22.02.2012 | 16:25 Uhr
Die Copacabana vom Niederrhein
Beim Business-Frühstück gab es leckere Häppchen und ein Referat von Professor Dr. Wilhelm Kirchner. Foto: Johannes Kruck

Emmerich.   Zum bereits elften Mal fand das traditionelle Business-Frühstück statt. In diesem Rahmen stellten sich erstmals Firmen vor.

Drei Ziele, die der Rheinstadt helfen sollen: Positive Darstellung, schöne Fassaden und Sicherheit. Mit ihrer Initiative „Erfolg für Emmerich am Rhein“ nehmen Professor Dr. Wilhelm Kirchner und seine Gattin die Verschönerung ihrer neuen Wahlheimat in die Hand. Anhand eines Berichts über die Umsetzungsarbeiten konnte Kirchner die etwa 80 Besucher des elften Business-Frühstücks im PAN auf den neuesten Stand bringen. „Es ist die Copacabana vom unteren Niederrhein“, beschreibt der gebürtige Düsseldorfer die Hansestadt. Aus der Landeshauptstadt kommend, sei er überrascht gefragt worden, was ihn denn ausgerechnet nach Emmerich ziehe. Diese negative Selbsteinschätzung habe ihn zum Handeln ermutigt. Anhand von Vorgehensplänen mit Verbesserungsmöglichkeiten zeigte er, wie „managementmäßig“, so seine Formulierung, die Teams der drei Ziele vorgehen. Am 14. März werde ein Treffen aller drei Gruppen bei der Wirtschaftsförderung stattfinden.

Erstmals hatten Emmericher Firmen die Möglichkeit, sich im Rahmen dieses Business-Frühstücks zu präsentieren. Stellvertretend für ihre Mitarbeiter stellte Verena Böcker, im Bereich Marketing und Kommunikation tätig, die Firma KDT GmbH vor. „Wir sind auf Beratungen und Service im Bereich SAP und Microsoft spezialisiert“, referierte die junge Frau. Zu eigens veranstalteten Business-Frühstücken lud sie an dieser Stelle alle interessierten Firmen herzlich ein. „Bisher haben wir noch keine Verbindungen zur Hochschule Rhein-Waal“, lautete die Antwort auf eine interessierte Nachfrage aus dem Publikum, „aber diese sind erwünscht!“

Zukunftsperspektive für Emmerich

Bürgermeister Johannes Diks gab einen Ausblick auf das Jahr 2012, bei dem das Thema Betuwe nicht zu kurz kommen durfte: „Für Anfang März ist mit der vierwöchigen Offenlage der Unterlagen für den Abschnitt Emmerich-Praest zu rechnen.“ Er legte erneut allen Betroffenen nahe, in dieser Zeit ihre Einwendungen geltend zu machen. Bis voraussichtlich zum Ende des Jahres laufe die Zwischennutzung des Kasernengeländes durch die Hochschule ab. Wie eine weitere Nutzung des Bereichs aussehen werde, sei noch unklar. Einer der Wünsche sei ein Technologiezentrum für Forschungsprojekte. „Zunächst muss die Frage geklärt werden, wer der Eigentümer wird“, so Diks. Die Nacht der Ausbildung, voraussichtlich am 14. Juni, stellte beim Ausblick auf die Veranstaltungen in Emmerich eine Ergänzung zur bekannten Top-Job-Börse der BGE dar. Das nächste Business-Frühstück wird am 18. September veranstaltet.

Stephanie Gorgs

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