Der Umbau kostet rund 60 000 Euro

Rees..  Rund 60 000 Euro beträgt das Kostenvolumen, um die ehemalige Drogenfachklinik Horizont am Groiner Kirchweg in eine Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge umzubauen. Das teilte Kämmerer Andreas Mai auf NRZ-Nachfrage mit. Derzeit hat die Verwaltung beim Kreis Kleve als zuständige Baubehörde eine Nutzungsänderung beantragt. Das ist vor allem deshalb nötig, weil hier zuvor ca. 40 Personen untergebracht waren, künftig dort aber 144 Personen Aufnahme finden sollen.

Zweiter Notausgang

Die baulichen Änderungen sollen allesamt für ein Mehr an Sicherheit sorgen. Zunächst einmal wird eine professionelle und in der gesamten Einrichtung vernetzte Brandmeldeanlage verlegt. Sollte irgendwo ein Feuer ausbrechen, wird dies im Container des Sicherheitsdienstes gemeldet. Der Container soll im Eingangsbereich aufgestellt werden und wird rund um die Uhr besetzt sein.

Im Bereich der Küche wird die Wand durchbrochen, um einen zweiten Notausgang zu schaffen. Zudem bekommt der Schulungsraum im Obergeschoss ein größeres Fenster – ebenfalls aus Gründen der Sicherheit. „Das ist Vorschrift, weil es ja keine Außentreppe gibt, über die im Notfall ein Mensch gerettet werden kann“, so Andreas Mai.

Die Türen zu den Terrassen werden verschlossen. Die Bewohner sollen sich nämlich in den Abendstunden im Innenbereich des Geländes aufhalten, damit sich die Nachbarn, deren Grundstücke direkt an das Gelände angrenzen, nicht gestört fühlen. „Verständlich, da es sich ja um viele Bewohner handelt“, so Mai. Den Innenraum bezeichnete er als „dafür großzügig bemessen“.

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