Das Dach des Hallenbades ist dicht

Foto: FUNKE Foto Services

Rees..  Eine wichtige Etappe beim Hallenbad-Neubau ist genommen. „Das Dach ist dicht“, teilte gestern Hans-Wolfgang Punessen mit, der Vorsitzende der Stadtwerke-Geschäftsführung. Derzeit, so Punessen, sei viel Bewegung auf der Baustelle am Grüttweg. „Das liegt daran, weil an vielen Gewerken gleichzeitig gearbeitet wird“, erklärte er.

Die Blechelemente in Anthrazit, mit denen die Außenfassade verkleidet werden soll, sind inzwischen angeliefert und liegen auf Halde. Mit dem Anschrauben der Elemente soll ab Montag kommender Woche begonnen werden.

Die Rahmen für die Glasbereiche sind weitgehend montiert. „Das Glas selbst wird in der elften und zwölften Kalenderwoche eingebaut“, hebt Punessen hervor. Ab Mitte März soll das Herzstück, das Edelstahlbecken, eingelassen werden. Danach wird die Technik für das Hub-Teil eingebaut, so dass der hydraulisch absenkbare Teil über Edelstahlseile je nach Wunsch abgesenkt oder wieder hochgefahren werden kann. Das Blockheizkraftwerk ist bereits aufgestellt, die Lüftungszentrale eingebaut, der Schwallwasserbehälter installiert. In letzterem sammelt sich übrigens das überlaufende Wasser, das von hier über Filter wieder aufbereitet und größtenteils ins Schwimmbecken zurückgeführt wird.

„Nachdem es zunächst einen längeren Baustopp gegeben hatte, konnten wir den Zeitverlust wieder wettmachen“, verkündete Bürgermeister Christoph Gerwers. Der neue Eröffnungstermin Mitte oder Ende August sei nach derzeitigem Stand zu schaffen. Erfreulich: Auch die Kosten haben sich nicht erhöht. Die sind für das schlüsselfertige Gebäude auf 3,2 Millionen Euro festgeschrieben. Hinzu kommen noch 600 000 Euro für Terrasse, Außenanlage und Inneneinrichtung, so dass sich die gesamten Kosten auf 3,8 Millionen Euro belaufen. Das Blockheizkraftwerk schlägt mit rund 50 000 Euro zu Buche, inklusive Technik werden sich die Kosten auf 80 000 Euro summieren.