Chöre gaben auch Stücke von Pink und Leonard Cohen

Nun singet und seid froh – gab es in der Pfarrkirche St. Georg in Rees-Haldern.
Nun singet und seid froh – gab es in der Pfarrkirche St. Georg in Rees-Haldern.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Pfarrcäcilienchöre St. Quirinus Millingen und St. Georg Haldern hatten zum gemeinsamen Singen in die Pfarrkirche St. Georg eingeladen. Es gab Stücke von Pink und Leonard Cohen.

Haldern..  Unter dem Motto „Nun singet und seid froh“ haben die beiden Pfarrcäcilienchöre St. Quirinus Millingen und St. Georg Haldern zum Konzert und gemeinsamen Singen nach Haldern in die Pfarrkirche St. Georg geladen – und viele sind dieser Einladung gefolgt. Davon zeugte das voll besetzte Mittelschiff. Und auch in den Seitenbänken saßen Musiklieber aus dem ganzen Stadtgebiet.

Theo Kersting begrüßte die Zuhörer und versprach „stimmungsvolle Musik, romantische und fröhliche Lieder“, unterstützt durch Orgelspiel und Flötenklänge. Und er versprach nicht zu viel. Es folgte eine Mischung aus bekannten und weniger bekannten Weihnachtsliedern, aus Instrumentalstücken und Gastauftritten des neu gegründeten Chors „Best Age“ und des Jugendchors „Chorios“, beide unter der Leitung von Fabiola Hallen, die stimmungsvolle zeitgenössische Lieder sangen. Dazu mit klaren Stimmen und eindrucksvollem Gefühl überzeugten.

Zum Auftakt des musikalischen Abends sangen die beiden Kir-chenchöre, abwechselnd unter-stützt durch die Chorleiter Cornelia Burgers und Clemens Janßen, das Weihnachtslied „Heiligste Nacht“. Besonders günstig: Fast alle Lieder wurden aus dem Gotteslob genommen, so dass es den Zuhörern möglich war, direkt einzusteigen und mitzusingen. So auch bei weiteren bekannten Kirchenliedern wie „Singet und seid froh“, passend zum angegebenen Motto des Abends. Oder auch bei „Es ist ein Ros entsprungen“. Andere Lieder, wie zum Beispiel „Hört die Engelsboten singen“ oder Menschenkind im Stall geboren“, waren vielleicht nicht jedem Zuhörer so bekannt, als dass er gleich mit eingestiegen wär, so dass man sich getrost zurücklehnen, dem Gesang und dem Text lauschen konnte.

„Arm geboren, arm geblieben“, heißt es in dem Text, zu dem Chorleiter Janßen aufrief, sich selbst Gedanken zu machen: „Denkt an andere, denen es nicht so gut geht“. Und so wirkte der Gesang ein in dieser stimmungsvollen Atmosphäre, die von einem anschließenden Querflötenstück aufgegriffen wurde und auch die Gastchöre konnten diese nutzen.

Ob mit „Just give me a reason“ von der Sängerin Pink oder dem emotionalen Song „Hallelujah“ von Leonard Cohen – Gänsehaut war garantiert. Und so ging mit „Rudolph the red nosed reindeer“ und „O du fröhliche“ ein stimmungsvoller Abend zu Ende.