Bürgermeisterkandidat in Emmerich mit Wahlwerbevideo

Der Emmericher BGE-Bürgermeisterkandidat Joachim Sigmund hat ein Wahlwerbevideo veröffentlicht.
Der Emmericher BGE-Bürgermeisterkandidat Joachim Sigmund hat ein Wahlwerbevideo veröffentlicht.
Foto: Konrad Flintrop
Was wir bereits wissen
Der BGE-Bürgermeisterkandidat will mit einem Wahlwerbevideo auf Facebook und Youtube seinen Bekanntheitsgrad steigern. Erste Schwerpunkte und Persönliches

Emmerich.. „Mein Name ist Sigmund. Joachim Sigmund.“ So stellt sich der Bürgermeisterkandidat in einem neuen Wahlwerbevideo bei Facebook und Youtube vor. In 4:43 Minuten lernen die Zuschauer den BGE-Mann kennen. „Das Wahlkampfteam der BGE hatte die Idee. Der Ansatz ist, gegen den Politikverdruss auch junge Leute zu erreichen. Und die sind nun mal im Internet unterwegs“, erklärte Sigmund auf NRZ-Nachfrage. Außerdem sei er auch beruflich eingespannt, da könne er kaum bei allen rund 14 000 Haushalten in Emmerich Klinken putzen. Über die sozialen Netzwerke puscht er nun per Video seinen Bekanntheitsgrad. Immerhin 1600 Menschen hätten das Video schon gesehen. Und die heiße Wahlkampfphase beginne erst noch nach den Ferien.

Entspannte Musik begleitet die Impressionen in dem Spot. Zu Beginn gibt’s eine kleine Homestory zu sehen. Die Familie sei sein „Ruhepol in der schnellen Zeit“. Dabei würden seine Frau und seine beiden Töchter seine politische Arbeit auch durchaus einmal kritisch beleuchten. Zum Entspannen setze er sich gerne an die Promenade beim Steiger 1. Jetzt wird’s erstmals politisch: „Nur freies W-Lan wäre jetzt nicht schlecht“, sagt Sigmund.

Investoren-Plattform starten

Auch das alte Pionier-Gelände in Dornick macht der BGE-Kandidat zum Thema. Hier könne Raum fürs ländliche Wohnen entstehen – in schöner Lage am Rhein und mit einer gut funktionieren Dorfgemeinschaft. Ohnehin sei die Brauchtumspflege in allen Ortsteilen lobens- und unterstützenswert.

Jetzt sind Bilder vom Wemmer & Janssen-Areal zu sehen: In der City sei „innovatives Marketing“ das Gebot der Stunde, um etwa die Leerstände zu bekämpfen. Und zwar mit neuen Ladenkonzepten. „Statt Planung und Entwicklung sollten wir eine Plattform für Investoren schaffen“, sagt Sigmund, diesmal vor der brach liegenden Kulisse am Steintor. Den Erweitungs- oder Neubauwünschen von Aldi und Lidl, das wird deutlich, würde ein BGE-Bürgermeister nicht im Wege stehen.

Schwenk zur Kaserne: Dass hier eine Gedenktafel an die fast 40 Jahre Bundeswehr in Emmerich erinnern soll, ist auch der persönlichen Vita des ehemaligen, hier stationierten Kommandeurs geschuldet.

Kein Wahlkampf ohne Betuwe: Die Pläne am Eltenberg dürften „nicht gegen den Willen der Bürger“ durchgesetzt werden. Zum Abschluss zitiert Sigmund Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD): „Ich will da rein.“ Ins Rathaus.