Brockmann vermisst Menschlichkeit
29.09.2010 | 16:29 Uhr 2010-09-29T16:29:00+0200
Emmerich.Jürgen Brockmann, der Leiter des Emmericher Sozialtreffs, kritisiert die magere Eröhung der Hartz IV-Sätze und vermisst das menschliche Miteinander.
Jürgen Brockmann, Leiter des Emmericher Sozialtreffs, nimmt Stellung zu den neuen Hartz IV-Sätzen: „Ich freue mich sehr über die klare Kritik der KAB Niederrhein an der neuen Regelsatzberechnung. Nach christlichem Glauben erhält der Mensch seinen Wert bereits durch die Herkunft von Gott und nicht erst durch Erwerbstätigkeit. Manche, die sich christlich nennen, haben dies inzwischen vergessen. Im Emmericher Sozialtreff sind viele Betroffene, die sich in vorbildlicher Weise ehrenamtlich für das Gemeinwohl engagieren. Es ist ein Skandal, dass diese Menschen, überspitzt gesagt, beim Sozialamt betteln gehen müssen. Gleichzeitig wird ihnen ganz offiziell durch die Regierung das Recht auf eine Tasse Kaffee an der Rheinpromenade abgesprochen, denn das ist im alten wie im neuen Regelsatz nicht vorgesehen. Nicht diese Menschen sind ‘sozial schwach’, wie sie oft diffamiert werden, sondern sozial schwach sind jene, die bei ihrem Tanz um das goldene Kalb (heute z.B. Hypo Real Estate) alle wirklichen Werte des menschlichen Miteinanders vergessen.“
23:28
Selber ist er doch der größte Sozialschmarotzer den Emmerich jeh gesehen hat....
19:13
Realitätsverlust...