Blick auf den Feldahorn

Rees..  Eine rund 15 Kilometer lange Radtour zum Baum des Jahres und besonderen Lebensbäumen bietet das Naturschutzzentrum (NZ) im Kreis Kleve mit Sitz in Bienen am Sonntag, 5. Juli, in der Zeit von 13.30 bis 17.30 Uhr an.

Die Tour startet auf der Bastion am Bär in Rees. Dort stehen auf der alten Stadtmauer höhlenreiche Linden, die von herausragender Bedeutung sind für verschiedene Brutvögel im Stadtgebiet von Rees u.a. für den Steinkauz. Weiter geht’s entlang des Reeser Altrheins und des Reeser Meeres. Dort findet man an mehreren Stellen den Baum des Jahres, den Feldahorn. Er ist der „kleine Bruder“ des bekannteren Spitzahorns. Danach geht die Tour in den Sonsfelder Wald in Haldern. Von dort geht es weiter über die Haffensche Landwehr zurück nach Rees. Unterwegs werden neben dem Feldahorn fruchttragende Bäume (Walnuß, Esskastanie, Maulbeerbaum, Mispel und andere Obstbäume) angesteuert. Außerdem werden Bäume besucht, die durch pittoreske Wuchsformen auffallen oder die besondere Bedeutung haben als Lebensraum für Höhlenbrüter. Dazu zählt eine prächtige Kopfeiche mit Hohltauben-Brutplatz und eine Buche, in die der Schwarzspecht seine Großhöhle gezimmert hat. Die Leitung hat Diplom-Biologe Walter Ahrnedt, die Teilnahmegebühr für Erwachsene beträgt sechs, für Jugendliche drei Euro, Kinder fahren kostenfrei mit.
Anmeldung unter online unter info@nz-kleve.de oder unter 02851/96330.