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Bahn schickt Zug für Notfall-Übung

03.02.2009 | 15:20 Uhr

Die Deutsche Bahn schickt ihren einzigen Übungszug nach Emmerich: Am 28. und 29. April können dann bis zu 180 Feuerwehrleute trainieren, wie sie undichte Kesselwagen mit Gefahrgut reparieren.

EMMERICH/REES. In einem der drei Waggons ist ein Schulungsraum eingerichtet, in dem unterrichtet wird, wie Güterwagen und Gefahrguttransportwaggons aufgebaut sind. „Eigentlich wartet man jahrelang, bis man an dem Zug üben kann”, erklärt Stadtbrandinspektor Thomas Derksen. Der neue Notfall-Manager der DB, Ralf Leidereiter, habe die zeitnahe Übung ermöglicht. An dieser, so Derksen, werden die Löschzüge Emmerich, Vrasselt, Hüthum, Elten, Millingen und Haldern teilnehmen. Wo genau sie auf den Gleisen trainieren, sei noch unklar. (pw)

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Kommentare
03.02.2009
18:54
Bahn schickt Zug für Notfall-Übung
von Kroschfoenig_Links2.3.4 | #2

Die WAZ schrieb, dass die jeweiligen Parteien über ihre Politiker wie R. Pofalla, P. Friedhof
und B. Hendricks Druck für zusätzliche Gelder ausüben sollen.
Also eine parteiübergreifende Finanzspritze für Über- und Unterführungen.
Die Parteien haben sich also mit dem katastrophalen Ist-Zustand der Betuwelinie abgefunden.
Davon aber haben die betroffenen Bürger schlicht und einfach nichts.
Die o.g. Politiker sollten sich lieber für eine andere Streckenführung der Betuweline einsetzen, denn damit ist allen betroffenen Bürgern geholfen.

Warum fragt die WAZ bei den jeweiligen Parteien nicht einfach nach, welche Partei nun für eine andere Streckenführung der Betuweline und für eine Kündigung des Vertrages ist ?

03.02.2009
17:57
Bahn schickt Zug für Notfall-Übung
von JoschkaSchroeder | #1

Wo genau sie auf den Gleisen trainieren, sei noch unklar.
Sie werden dort trainieren, wo sie die beste Anfahrt haben. Das wird aber im Ernstfall zu 90 % nicht zutreffen.
Da sollte sich Emmerich, Rees, Wesel u.a. Städte mal die Niederlande als Beispiel anschauen.

Die jetzige Politik wird sich mit dieser Feuerwehrübung ihr Alibi für später verschaffen.
Die betroffenen Menschen werden mit ihren Problemen (Katastrophengefahr, Lärm, Dreck, Gesundheitsschäden, Wertverlust des Eigentums) allein gelassen.

Ich kann allen betroffenen Bürgern nur raten, sich bei den Parteien und beim Bürgermeister für eine andere Streckenführung (z.B. entlang der Autobahn) auszusprechen.
Als es damals zwischen den Niederlanden und Deutschland zu diesem Vertrag kam, war die noch kommende Anzahl der täglichen Züge nicht bekannt.
Auch die jetzt hinzukommenden hochexplosiven Gefahrentransporte sowie die Erhöhung der Anzahl der täglichen Gütertransporte werden den Bürgern einfach so aufs Auge gedrückt.
Wir haben es hier mit einer massiv zunehmenden Zahl von tlw. hoch gefährlichen Gütertransporten zutun.
Aus diesem Grund sollten die Politker alles daran setzen, den alten Betuwevertrag zu kündigen.

Wer sich nur für Über- und Unterführungen einsetzt, handelt NICHT im Interesse der betroffenen Bürger.

Die Bahn soll ihre Güter ausserhalb von Emmerich transportieren - basta !

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