Aus der Eltener Seele gesprochen
03.03.2010 | 19:36 Uhr 2010-03-03T19:36:00+0100
Elten.Diplom-Ingenieur Hans Königs hat im Ausschuss für Stadtentwicklung seine Verkehrsuntersuchung für Elten präsentiert. Und lieferte gleich Lösungsansätze mit. Er plädiert dafür, die Brummis von der Klosterstraße zu verbannen.
Er habe vielen Bürgern aus der Seele gesprochen. Genau so werde das Problem in Elten wahrgenommen. So kommentierte Eltens Ortsvorsteher und Ausschussvorsitzender Albert Jansen (CDU) die Verkehrsuntersuchung zum Eltener Ortskern, die Hans Königs vom Ingenieurbüro IVV Aachen im Ausschuss für Stadtentwicklung präsentierte. Königs wartete auch mit einigen Lösungsansätzen auf. Der Ausschuss nahm die Ausführungen des Diplom-Ingenieurs zur Kenntnis, jede Fraktion erhält ein Exemplar dieser Analyse.
Möglich, dass sich dann eine kleine Arbeitsgruppe mit dem weiteren Vorgehen befasst. Dazu könnte auch gehören, den Landesbetrieb Straßen NRW zu bitten, den Brennpunkt Klosterstraße für Brummis zu sperren. Die Behöde scheint nicht kategorisch abgeneigt, wie Königs aus Gesprächen zu berichten wusste.
Aufgrund eingehender Verkehrszählungen hatte Königs ermitteln können, dass die Klosterstraße am Tag von ca. 180 Lkws - vor allem vielen niederländischen - in beiden Richtungen frequentiert werde. Das seien zwar nicht exorbitant viele, aber das Durchfahren des Nadelöhrs dauere drei- bis viermal länger als anderswo. Deshalb regte Königs an, die Straße für Laster zu sperren.
„Der Nadelknoten ist der Markt“, so Königs. Am besten wäre eigentlich, einen Kreisverkehr anzulegen, aber damit würde man gleichzeitig die „angenehme dörfliche Atmosphäre zerschneiden“.
Weiteres Resultat seiner Recherchen: Der Tichelkamp sei nur unzureichend in das Straßennetz integriert. Hier schlug Hans Königs vor, die Knotenpunkte B 8 und L 472 so zu gestalten und auszuschildern, dass mehr Lkw-Verkehre in beiden Richtungen über den Tichelkamp gelenkt würden.
Auf der A 3 sollten die Verkehrsteilnehmer aus Richtung Niederlande mit einer vernünftigen Beschilderung darauf hingewiesen werden, dass der Eltener Ortskern für Lkw’s tabu ist. Königs empfahl der Politik auch, die Umgestaltung der Bahnübergänge zur Verlagerung des Durchgangsverkehrs zu nutzen.
Königs legte der Emmericher Politik auch ans Herz, sich stärker mit den Niederländern abzusprechen und regte ein grenzüberschreitendes Verkehrskonzept mit Lobith und Beek an. Gesprächsbedarf gibt es nach wie vor über den geplanten Freizeitpark „Carvium Novum“ in Lobith direkt hinter der Grenze. Dieser neue römische Themenpark soll nämlich nahezu vollständig über Eltener Straßen erschlossen werden; die A 3-Abfahrt Elten etwa ist für Besucher aus den Niederlanden die kürzeste Strecke. Mit einer entsprechenden Ausschilderung des Parks schon in Babberich könnte Elten aber entlastet werden - selbst wenn das etwas weiter wäre.
„Sie haben uns Mut gemacht“, sagte Ute Sickelmann (Grüne).
00:17
Es wird jetzt nichts passieren und wir werden folgende sprüche hören:
1. aufgrund der Betuwe und deren nicht sichere Planung wie es aussehen wird kann man zurzeit nicht viel ubternehmen.
2. Aufgrund der Messungen auf der Schmittstrasse und deren sehr schlechten Werten ist die Bez. Regierung in der Pflicht, und solange man nicht weiß was diese gedenkt zu unternemen, kann man als Stadt nichts machen, bzw könnte es sein das man Geld in der Hand nimmt was jemand anderes tun würde/müßte.
Also werden wir warten, warten und lange warten
20:49
Muß man für sowas Sachverständiger sein um das heraus zu finden?
10:12
Für den Ortskern wäre das sicherlich eine Lösung.
Richtig wäre es, wenn im Zuge der Umgestaltung der Verkehrswege im Rahmen der Betuwe, der Verkehr komplett aus dem Ortskern geleitet würde.
Dann könnte man aus dem Ortskern, mit dem Markt-und Kirchenplatz, ein Schmuckstück machen.
Man darf ja doch mal träumen oder wie gesagt, die Hoffnung stirbt zuletzt.
19:58
Absolut vollkommne richtig dargestellt. Vor allem das man ein Gesamtkonzept mit den Nachbarn, den Niederländer erstellen muß. Ich hoffe das die zuständigen Behörden jetzt weiter auf diese Unteruschung eingehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.