Auf den Spuren der deutschen Wiedervereinigung

Hüthum..  Nach Leipzig führte diesmal die viertägige Studienreise der Hüthumer CDU mit rund 50 Teilnehmern. Die Bach-Stadt im Herzen Sachsens, die ihre 1000-jährige Geschichte feierte, offiziell aber erst 1165 gegründet worden war, bietet viele Sehenswürdigkeiten. Schon Dichter Gotthold Ephraim Lessing sah in Leipzig, das urkundlich erstmals 1015 erwähnt wurde, die Welt.

So bekamen die Emmericher im Rahmen einer kombinierten Stadtrundfahrt mit Rundgang durch die historische Innenstadt davon einiges zu sehen. Dazu gehörte auch ein Besuch der St.-Nikolai-Kirche, die durch die Montagsgebete ein Symbol der deutschen Wiedervereinigung vor 25 Jahren geworden war.

Nur wenige Wochen dauerte die gewaltlose Bewegung und brachte die Partei- und Weltanschauungsdiktatur der ehemaligen DDR zum Einsturz. Horst Sindermann, der dem Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) angehört hatte, sagte kurz vor seinem Tod 1990: „Wir hatten alles geplant. Wir waren auf alles vorbereitet. Nur nicht auf Kerzen und Gebete.“

Ein Teil des Hüthumer Programms war auch eine Fahrt nach Naumburg an der Saale, verbunden mit einer Führung durch den berühmten „Naumburger Dom“. Mehr über Leipzig als rasant wachsende Stadt, nicht zuletzt wegen günstiger Wohnungen und attraktiver Arbeitsplätze, erfuhren die Emmericher im Rahmen eines Empfangs durch die CDU-Stadtratsfraktion im Rathaus. Außerdem wurden aktuelle kommunalpolitische Fragen diskutiert.