Arbeitsplatz am Ort

Verladeanlage:.  „..das Schutzgut Mensch ist hier in hohem Maße betroffen.“ (Helmut Wesser)
Ja, die Verkehrsbelastung für den Ortsteil Haffen wird mit der Verladeanlage nicht weniger, aber so haben die Bewohner in allen Teilen unserer Stadt ihr Kreuz zu tragen, man bedenke nur die Belastungen durch die Betuwe. Eine landwirtschaftsnahe Industrie, wie die für Futtermittel, gehört in eine landwirtschaftlich geprägte Region wie die unsere, mit all ihren Nebenerscheinungen wie z.B. dem Verkehr. Hier bei uns auf dem Land muss man damit leben, dass landwirtschaftlicher Verkehr und der dazugehörige Verkehr für die Futtermittelindustrie anfällt.

Für junge Leute ist es immer schwieriger, vor Ort Arbeit zu finden; wollen wir auch noch die letzten Arbeitgeber aus der Region vertreiben? Nur von seltenen Fischen, Vögeln und den damit erhofften Touristen werden wir in Rees nicht ausreichend Arbeitsplätze und Gewerbesteuer generieren können. Wenn wir Arbeitsplätze in unserer Stadt und ihren Ortsteilen wie Haffen erhalten, bleiben diese auch lebenswert und interessant für junge Familien. Gewerbesteuerzahler bedingen dies, nur so lassen sich Betreuungsangebote und freiwillige Leistungen der Stadt für Kinder und Jugendliche in unseren Dörfern erhalten. An For Farmers/Thesing in Haffen hängen ca. 120 Arbeitsplätze, es wird Zeit sich für diese einzusetzen. Äußerungen der Öko-Schickeria unserer Bezirksregierung oder der Lobbyverbände wie dem „Bund“ sind es nicht, die unsere Stadt zu einem sicheren Ort für Arbeitsplätze und Investitionen machen werden. Es heißt also „poohl halten“ und mit dazu beitragen, die Arbeitsplätze nicht von einer kleinen, lärmenden Gruppe Mitmenschen in unserem Stadtgebiet vernichten zu lassen.