Angebote reichen aus

Emmerich..  Der Caritasverband Kleve würde gern in Emmerich eine Sozialberatung errichten und beantragt für 2015 einen Zuschuss über 10 000 Euro. Der Sozialausschuss behandelt das Thema in der Sitzung am Mittwoch, 14. Januar, 17 Uhr, im Rathaus. Die Verwaltung schlägt allerdings vor, den Antrag abzulehnen.

Während die Caritas durchaus einen Bedarf in Emmerich sieht, meint die Stadt, das bestehende Angebot reiche aus. Da gebe es das Diakonische Werk an der Königstraße 7 mit einer Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte, Familienplanung und Sexualpädagogik; für Ehe-, Familien- und Lebensberatung; für Schuldner- und Insolvenzberatung. Für die beiden erstgenannten sind Termine zu vereinbaren; die Schuldner- und Insolvenzberatung ist mittwochs, 9 bis 12 und 14 bis 16 Uhr. Der Verein für Sozialberatung hält seine Beratung dienstags von 15 bis 17.15 Uhr im Aldegundisheim ab. Die Caritas-Beratungsstelle für Suchtfragen an der Kurze Straße 5 steht mittwochs von 9 bis 11 Uhr offen. Die Schuldnerberatung der Caritas donnerstags von 9 bis 12 Uhr am Neuer Steinweg 25. Die Seniorenvertretung montags von 10 bis 12 Uhr im ICE. Der Integrationsrat alle zwei Wochen donnerstags von 15 bis 17 Uhr im ICE. Auch der Fachbereich Arbeit und Soziales der Stadt berät bei Bedarf. Und die Schulsozialarbeit leistet Aufklärungsarbeit.

Die Caritas hat sich in Gesprächen mit Vertretern caritativer Einrichtungen und katholischer Institutionen in Emmerich informiert. Sie seien oft überrascht gewesen, dass es durchaus auch Unterstützung und professionelle Begleitung gebe. Die Errichtung einer Caritas-Sozialberatung sei begrüßt worden.