Am Kreisverkehr muss der Asphalt wieder gestopft werden

Obacht im Straßenverkehr – besonders am Kreisverkehr Budberger Straße/Weseler Straße.
Obacht im Straßenverkehr – besonders am Kreisverkehr Budberger Straße/Weseler Straße.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Der städtische Bauhof in Emmerich bekommt Arbeit. Die Löcher auf der Industriestraße werden in Kürze gestopft. Die Schäden am Kreisverkehr bei OBI sind schwieriger zu beheben.

Emmerich..  Wenn es um den Asphalt mancher Straße im Stadtgebiet geht, dann kann sich NRZ-Leser Otto Thissen herrlich aufregen. „Im Kreisverkehr bei OBI“, erklärt der Rentner beispielsweise, „ist seit ein paar Tagen schon wieder ein riesiger Riss in der Fahrbahndecke. Da holt man sich leicht einen Achsbruch. Das ist da lebensgefährlich.“ Der runde Wegeverteiler steht nicht allein im Fokus. Auch auf der Industriestraße in Höhe der Eisenbahngleise tut sich seit einiger Zeit ein großes Loch auf.

„Dieses wird vermutlich in der kommenden Woche gestopft“, versichert Helmut Schaffeld, der zuständige Leiter beim städtischen Bauhof, „Materialien wie Kaltasphalt sind bestellt.“ Offenbar handelt es sich um eine alte Flickstelle, die sich wieder geöffnet hat. „Keine große Sache, das dauert höchstens einen Tag“, sagt Schaffeld.

Etwas verzwickter ist die Lage am Kreisverkehr Weseler Straße/Budberger Straße im Industriegebiet Klein-Netterden. „Die Polizei hat uns den Straßenschaden auch schon gemeldet. Da müssen wir noch sehen, wie wir da eine Verbesserung schaffen“, sagt Schaffeld.

Die Straßenrandbereiche im Kreisverkehr seien immer kritisch. „Die Mittelnaht geht hier schnell auf, zumal dort schwere Lastkraftwagen drüberfahren.“ Unter anderem lässt das benachbarte Logistik-Unternehmen Bremer Lagerhaus-Gesellschaft (BLG) grüßen. Damit kein Auto oder Lkw zu Schaden kommt, ist die Geschwindigkeit im Bereich des Kreisverkehrs seit Donnerstag auf 30 Stundenkilometer reduziert worden.

„Eine Reparatur im Kreisverkehr ist nie eine Freude. Man kann da schlecht die komplette Straße sperren, sonst droht an der Stelle schnell ein Verkehrschaos“, sagt Schaffeld. Dennoch müssen seine Mitarbeiter dort über kurz oder lang ran. Wann, das ist noch nicht klar.

Übrigens: Bürger, die Straßenschäden im Emmericher Stadtgebiet entdecken, können sich jederzeit an den Städtischen Bauhof der Kommunalbetriebe Emmerich wenden. Am besten unter 02822/925630. „Wir sind auf Hinweise angewiesen. Straßenbegeher wie in alten Zeiten haben wir ja schließlich nicht mehr“, schildert Helmut Schaffeld.