Als Dosengemüse getarntes Kokain in Emmerich entdeckt

Der Drogenfund.
Der Drogenfund.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Die Bundespolizei entdeckt bei einer Kontrolle eines Reisebusses auf der A 3 an Ostermontag das Rauschgift bei einem Griechen.

Emmerich..  „Dicke Eier“ hat die Bundespolizei an Ostern gefunden. Als die Beamten der Bundespolizei an Ostermontag einen Reisebus kontrollierte, entdeckten sie Rauschgift im Straßenverkaufswert von 17 000 Euro.

In dem Bus, der von Amsterdam nach Budapest fuhr, kontrollierten die Bundespolizisten einen 46-jährigen Griechen. Auf Nachfrage gab der Mann an, einen Freund in den Niederlanden besucht zu haben und auf dem Weg nach Ungarn zu sein, um dort ein Auto zu kaufen. Als Reisegepäck führte er lediglich eine Plastiktüte mit sich. In der Tüte befanden sich verschiedene Lebensmittel, sowie eine „Bonduell“-Konservendose.

Der Deckel dieser Konservendose war mit einem Gewinde so präpariert, dass er abgeschraubt werden konnte. Nachdem die Beamten den Deckel entfernt hatten, konnten insgesamt 254 Gramm Kokain und zehn Gramm Haschisch aufgefunden und sichergestellt werden. Der Richter ordnete im weiteren Verlauf die Untersuchungshaft an.