Alexander Trennheuser referiert in Isselburg

Was wir bereits wissen
Alexander Trennheuser von Mehr Demokratie referiert in Isselburg. Eingeladen hat ihn die Bürgerinitiative Isselburg. Es geht um das Freihandelsabkommen.

Isselburg..  Nachdem 2013 sich die Bürgerinitiative Isselburg21 gegen die Expansionspläne der Sand- und Kiesindustrie gestellt hat, stand das Jahr 2014 vor allem im Zeichen des Kampfes für ein Erdkabel und gegen das Fracking. Auch in diesem Jahr startet Isselburg21 wieder durch. Gemeinsam mit dem Verein Mehr Demokratie e.V. lädt die Isselburger Bürgerinitiative zu einem Informationsabend ein. In dessen Rahmen wird über die Auswirkungen der geplanten Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada referiert.

Die Freihandelsabkommen TTIP und Ceta werden derzeit von der Bundesregierung angestrebt, um damit mehr Wirtschaftswachstum und den transatlantischen Warenhandel zu stärken. Doch die Freihandelsabkommen haben auch ihre Schattenseiten. So wird von den Gegnern befürchtet, dass soziale Standards und der Umweltschutz ausgehöhlt werden. Durch die Freihandelsabkommen würden auch den Konzernen aus der Petrolindustrie geplante Frackingvorhaben erheblich erleichtert werden. Von daher haben die Freihandelsabkommen durchaus auch Auswirkungen auf die Kommunen, so Isselburg21.

Aus diesem Grund hat der Vorstand der Bürgerinitiative Isselburg21 Alexander Trennheuser von Mehr Demokratie e.V. eingeladen, der in seinem Referat näher auf die Hintergründe der Freihandelsabkommen und die damit verbundenen lokalen, regionalen und auch globalen Auswirkungen eingehen wird. Da sich Isselburg21 seit der Gründung aktiv gegen Fracking in der Region engagiert und sich für ein europaweites Verbot einsetzt, lag es nah, einen derartig kompetenten Referenten zu den Freihandelsabkommen, als mögliche „Türöffner“ für die gefährliche Gasfördertechnik, einzuladen.