9231 Euro für Notleidende im Irak

Emmerich..  Die Kollekte, die anlässlich der Einführung von Stadtpfarrer Bernd de Baey, Pastoralreferent Matthias Lattek und Pater Zakarias Sago im November in der St.-Aldegundis-Kirche eingesammelt wurde, erbrachte 9231,14 Euro. Die drei Neuen hatten sich statt persönlicher Geschenke eine Unterstützung für die unter dem Bürgerkrieg leidende Zivilbevölkerung im Irak erbeten.

Der Caritasverband schreibt zur Verwendung des Geldes unter anderem: „Seit der Offensive der radikalislamischen Milizen (IS) sind die Mitarbeitenden und freiwilligen Helfer der Caritas Irak und ihrer lokalen Parteiorganisationen permanent im Einsatz für die Flüchtlinge und Opfer dieser Welle der Gewalt. Sie verteilen lebensnotwendige Hilfsgüter.“

Lebensmittel wie Linsen, Mehl, Dosenfleisch, Reis und Wasser, aber auch Decken und Matratzen sowie Hygieneartikel wie Seife und Shampoo gehören dazu. Ärzte und Krankenschwestern würden die Vertriebenen und Flüchtlinge medizinisch versorgen. „Viele von ihnen sind schwer traumatisiert, weil sie Gewalt erfahren oder Familienangehörige verloren haben und benötigen psychosoziale Betreuung“, heißt es weiter. Besonders wichtig sei den Partnern vor Ort, die vorhandene Solidarität unter den Betroffenen zu stärken und das Prinzip der Nachbarschaftshilfe zu fördern.

Und weiter: „Danke, dass Sie uns helfen, die Schwächsten zu stärken und ihnen Recht und Stimme zu geben. Gemeinsam mit Caritas international, dem Hilfswerk der deutschen Caritas, setzen Sie ein Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe.“