Betuwe
70 Millionen schlechte Nachrichten
12.03.2010 | 23:01 Uhr 2010-03-12T23:01:00+0100Emmerich. Die Beseitigung der Bahnübergänge sollen wohl die Kommunen zahlen. Lärmschutz-Maßnahmen ziehen sich hin: Warten auf EU-Mittel.
Es verdichten sich die Signale, dass es so schnell nichts wird mit dem Lärmschutz an der Bahnlinie. Auch sieht es so aus, dass die Deutsche Bahn die Beseitigung von Bahnübergängen nach wie vor nach dem geltenden Eisenbahn-Kreuzungsgesetz von 1963 abrechnen wird. Das hieße: Auf Emmerich käme der „worst case“ zu: Im Zuge der Betuwe-Route würden horrende Kosten von ca. 70 Millionen Euro anfallen - die Hansestadt wäre pleite.
Vor allem die FDP, zuletzt Paul K. Friedhoff (MdB) auf der Lions-Podiumsveranstaltung Ende August 2009 auf dem Kapaunenberg, hatten sich für eine Änderung des noch aus dem 19. Jahrhundert stammenden Eisenbahnkreuzungsgesetz ausgesprochen, waren aber bei CDU und SPD auf Granit gebissen. Sie favorisierten den kleinen Dienstweg. Der Haushaltsausschuss könne doch beschließen, dass für Hafenhinterland-Verbindungen der Bund die Kosten trägt, die sonst auf die Kommunen entfallen. Gehört hat man von diesem Ausweg allerdings bisher nichts.
Dafür etwas anderes. Wie Patrick Döring, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, seinem Weseler Parteifreund Friedrich Eifert auch im Namen der Fraktionsvorsitzenden Birgit Homburger mitteilte, ist eine weitergehende Entlastung der Kommunen ohne bundesrechtliche Regelung weiter ausgeschlossen.
Man könnte zwar die offensichtliche finanzielle Überforderung der Kommunen geltend machen und damit Bundesmittel begründen, aber „ohne ein Gesetz und eine klare verfassungskonforme Regelung ist eine stärkere Bundesbeteiligung vollkommen ausgeschlossen.“ Deshalb, so heißt es in dem Brief, der der NRZ vorliegt, könnte die FDP nur weiter an einer Gesetzesänderung arbeiten. Dafür wolle er sich weiter mit Nachdruck einsetzen, so Döring an Eifert.
Die Prozesse brauchen Zeit
Zweiter Punkt: Lärmschutz. Auch da besteht wenig Grund zu Optimismus, wie Döring aus einem Gespräch mit Bahn-Chef Grube heraushörte. Er, Döring, unterstütze nachdrücklich den Vorschlag von Bundesverkehrsminister Ramsauer (CSU), zur Linderung des Lärms die Förderung innovativer Lärmschutztechniken durch die EU zu beantragen. „Die entsprechenden Prozesse in Politik und Verwaltung benötigen jedoch Zeit.“ Das heißt im Klartext: Die Strecke kann dank Blockverdichtung weiter volllaufen, ehe sich ein Handschlag für den Lärmschutz gerührt hätte.
15:01
3. Gleis hin oder her. Die Kosten will eh keiner bezahlen und somit sitzen für bei dem Thema Betuwe in 30 Jahren noch hier und diskutieren es. So lange die nicht wieder auf die Idee kommen, das Gleis an der Autobahn zu legen ist sollen alle selber mal gucken!
14:56
tja
das ist bei uns ( in gladbeck )
schon in den 70iger Jahren geschehen !
Durch eine voluminöse Brücke wurde unsere Stadt in - Ost - und den Rest getrennt !
Da fährt der RTW z.B. auch seitdem den Großen Umweg
und muss ca. 4-5 Min. ausgleichen !
Die schaffen dass schon !
Ist natürlich - schwachsinn - aaaber .....
Vielleicht kann man das, bei euch , verhindern.
DIE Bahn setzt sich überall durch ; leider
Ist doch alles im Rahmen des Umweltschutzes , lach !
14:13
Das war doch von vorne rein klar
14:07
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07:55
Hier wir der mündige Bürger , doch von allen politischen Parteien belogen.
Mein Fazit: Bahnverkehr nimmt zu siehe neue Kabelverlegung an der Strecke ,Kein Lärmschutz,kein 3. Gleis und eine geteilte Stadt.Der Rettungsdienst wird erhebliche Probleme haben oder müssen erst Mitbürger auf der Fahrt zum KrHs sterben,dann aber Bitte die Richtigen.
In diesem Sinne: Alles wird Gut ....oder!