202 Teilnehmer beim 24. Radwandertag

Am Sonntag fand der 24. Niederrheinische Radwandertag statt. Hier die Rheinpromenade in Emmerich.
Am Sonntag fand der 24. Niederrheinische Radwandertag statt. Hier die Rheinpromenade in Emmerich.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Das angekündigte Gewitter hielt viele Fietser vom Kommen ab. Die Vrasselter Drahteselbande stellte wieder das größte Kontingent.

Emmerich..  Helmut Pollmann aus Rees und Joachim Albrecht aus Schermbeck waren „Ersttäter“ beim 24. Niederrheinischen Radwandertag. Sie haben sich auf die 62 Kilometer lange Strecke von Emmerich über Kleve und das niederländische Millingen an de Rijn und dann wieder zurück nach Emmerich begeben. „Kein Problem“ für Pollmann, der im Jahr zwischen 10- und 15 000 Kilometer mit dem Drahtesel zurück legt. Albrecht hätte auch in Schermbeck starten können, doch die dortige Tour bis Hünxe war ihm mit 30 Kilometern viel zu kurz. „Außerdem fährt man dort, wo man wohnt, sowieso häufiger mit dem Rad und kennt die Gegend“, war ein weiterer Grund für ihn, in Emmerich zu starten.

Nur schlechte Kleidung

Ebenfalls zum ersten Mal mit von der Partie war Roman Berns mit Ehefrau Martina und Tochter Michelle. Sie waren auf der 27 Kilometer langen Kinderroute unterwegs.

„Neugierig“ auf die Strecken waren auch Theo und Angela Bolwerk. „Wir sind jeden Sonntag zwischen fünfzig und siebzig Kilometer mit dem Rad unterwegs und wollen hier neue Routen kennen lernen“, so die Emmericher. Das für den Nachmittag angekündigte Gewitter scheuten sie nicht. Reckenjacke und -hose hatten sie dabei. „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“, sagten sie unisono. Für ihre E-Bikes hatten sie zudem Ersatzakkus im Gepäck.

Schon vor der offiziellen Eröffnung durch iCE-Chefin Dr. Manon Loock-Braun mit Hilfe einer Fahrradklingel hatten sich etliche Radler auf den Weg gemacht. Für das leibliche Wohl erhielten sie bei der Anmeldung von Ingrid Frericks und Lara Jansen vom info-Center leckere Katjes-Schnuppereien. Als Verkehrshelfer an der Kreuzung Post / B8 war Gernot Schulte-Lünzum im Einsatz. Weil die „Vrasselter Drahteselbande“ den Pokal für die größte teilnehmende Gruppe bereits dreimal gewonnen hat, durfte sie diesen im letzten Jahr ehalten. Und auch der neu angeschaffte Wanderpokal ging in diesem Jahr wieder an die Vrasselter, die 18 Teilnehmer aufboten. Zweitstärkste Gruppe war „Kunterbunt“ mit 12 Teilnehmern.

Ab Emmerich wurden fünf Routen angeboten, die zwischen 27 und 65 Kilometer lang waren. Wer nach Rückkehr zum info-Center die erforderlichen Stempel vorweisen konnte, nahm an einer gut bestückten Tombola teil. Hauptgewinne waren ein Ballon- und ein Segelflug. Die Gewinner werden morgen in der NRZ veröffentlicht.

Gute Laune auf der Strecke

Insgesamt starteten am diesjährigen Radwandertag, der an 74 Orten in Deutschland stattfand, in Emmerich 202 Fietser. Das doch bescheidene Teilnehmerfeld im Vergleich zu früheren Jahren, wo 500 oder sogar 600 auf die Sattel stiegen, hatte natürlich mit dem schwülwarmen Wetter und dem angekündigten Gewitter zu tun. Das tat der guten Laune der Aktiven aber überhaupt keinen Abbruch. Viele bummelten bis zur Ziehung der Tombola-Gewinne noch über die Kirmes und die Rheinpromenade. .