Zusammenrücken

Langfristig werden die Schülerzahlen in Duisburg zurückgehen. Erste Auswirkungen zeigen sich schon jetzt. Im Sommer zog die Grundschule Obermauerstraße deshalb zur Astrid-Lindgren-Schule an der Aakerfährstraße. Da das Gebäude nicht genügend Platz bietet, werden einige Klassen zunächst in Containern untergebracht. Damit die Kinder, und auch die Lehrer, sich kennen lernen, gab es zuvor gemeinsame Schulfeste und Fortbildungen. Die Container und die Einrichtung für die Klassen wurde erst kurz vor knapp geliefert.

Früher lieferten sich die Gymnasien in der Innenstadt, Landfermann-, Steinbart- und Mercator-Gymnasium einen Konkurrenzkampf, nun arbeiten die Schulen zusammen. Ein erstes gemeinsames Seminar gab es im Juni im Bereich der Suchtprävention. „Eigentlich haben wir eine identische Schülerschaft“, sagt Ralf Buchthal, Leiter des „Steinbart“ zur Idee der stärkeren Kooperation. Gabriele Boden, Direktorin des „Mercator“ ergänzt: „Wir versuchen eine gemeinsame erzieherische Linie zu fahren.“