Zu viel Arbeit lastete auf den Schultern zu weniger Mitstreiter

Huckingen..  Der Slogan des Werberings der Huckinger Kaufmannschaft lautete „Gemeinsam sind wir stark“ – doch jetzt hat er sich offiziell aufgelöst, nach einem turbulenten Jahr 2014 und dem vergangenen Jahr, an dem alle Aktivitäten des Vereins Atrium ruhten. Hinter der Auflösung stecken mehrere Gründe: Im Laufe der Zeit habe es zu wenig Menschen gegeben, die sich engagiert haben, berichtet der ehemalige Vorsitzende von Atrium, Wolf-Dieter Müller. „Der Vorstand und die Gruppe wurden immer kleiner“, sagt auch Andrea Bahr, bis zuletzt Vorsitzende des Vereins. Mitunter schwierig war es auch, „ein gemeinsames Konzept zu finden, wo sich alle wiederfinden“, so Müller. Denn: Die Huckinger Handelszone erstreckt sich nicht über ein zusammenhängendes, sondern eher ein zerklüftetes Gebiet. Auf der einen Seite die Düsseldorfer Landstraße, auf der anderen die Mündelheimer Straße. Alle Interessen zu berücksichtigen, sei nicht immer leicht gewesen, wenn es etwa um größere Straßenfeste ging, sagt Müller weiter. Die beiden Geschäftsleute bedauern die Auflösung des Vereins sehr. Gerade mit Blick auf die Veranstaltungen mit Geschichte, wie etwa dem über die Jahre hinweg beliebten Bauernmarkt. Das Problem: „Als Einzelperson kann man so eine Veranstaltung gar nicht realisieren“, weiß Müller.

Im Jahr 2002 ging der Verein Atrium Huckingen aus dem Zusammenschluss des Werberings Huckingen und des damaligen Händlerstammtisches Atrium hervor.

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE