„Zeichen gegen den Krieg“: Das Buch zur Ausstellung

Zur Finissage der Ausstellung „Zeichen gegen den Krieg“ lädt das Lehmbruck-Museum am Sonntag, 1. Februar, um 15 Uhr ein. Bei einer Gesprächsrunde mit Söke Dinkla geben die Künstler Gil Shachar und Danica Dakić Einblicke in ihre Arbeiten. Noch einmal sind am Sonntag Werke von insgesamt 21 Künstlern aus Ländern wie Libanon, Israel, USA, Deutschland, Chile, Bosnien und Herzegowina, England, Peru, Serbien, Spanien, Tschechien und Vietnam zu sehen, von denen sich einige auch mit eigenen Kriegserfahrungen auseinandersetzen.

Außerdem sendet WDR 3 am Sonntag um 19.05 Uhr die Talkrunde „Zeichen gegen den Krieg“ aus, an der Söke Dinkla teilnimmt.

Erstmals ist am Sonntag auch das Buch zur Ausstellung im Museum erhältlich. „Wir machen etwa 50 Bücher pro Jahr; dieses ist eines der wichtigsten der letzten Jahre“, so Verleger Michael Wienand. Das Buch rüttle auf, es zeige, wie nah Krieg, Tod und Zerstörung seien. „Die Künstler erzeugen eine unmittelbare Betroffenheit“, sagt Wienand. Deutlich wird dabei, wie die Künstler den Krieg in ihren Heimatländern verarbeiten. Wienand nennt das Buch einen „wunderbaren Beitrag zur Nachdenklichkeit.“